Tag Archiv für ‘tipps’

Bedruckte Umweltplakette für 5,50 €

9. Dezember 2008

Ich liebe Umweltplaketten. Sie sehen wunderhübsch grottig aus, bringen überhaupt nichts und kosten dann auch noch Geld. Da lässt es sich die Weltstadt Pforzheim natürlich nicht nehmen ab Januar 2009 eine Umweltzone einzuführen. Besonders hübsch sind die mit liebevoll ausgearbeiteter Handschrift ausgefüllten Plaketten. Gerne auch mal in schief.

Ich habe mir jetzt eine Plakette bei plakette24.de bestellt (keine Werbung, tatsächlich so geschehen). Einfach Formular ausfüllen, Fahrzeugschein durchfaxen und zwei Tage später eine maschinell bedruckte Plakette für 5,50 EUR inkl. Versand erhalten. Sehr schön.

Jetzt habe ich nur noch ein Problem: auf der Plakete steht »Verklebetemperatur nicht unter +10°C«. Na dann warten wir doch mal auf schönes Wetter.

Warum sind eigentlich alle Telkos unfähig?

26. September 2008

Ich kann in Worten nicht ausdrücken wie sehr ich Telekommunikationsunternehmen hasse. Ich verabscheue sie. Sie sind grottenschlecht organisiert, nie zu erreichen (Ironie!) und eigentlich geht fast immer alles schief, was auch nur irgendwie schief gehen kann. Das ist aber noch nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass man dummerweise auf mindestens ein Unternehmen angewiesen ist, wenn man telefonieren oder einfach nur online sein möchte.

Seit vier Tagen habe ich zu Hause kein Internet, weil ein offenbar unfähiger Mitarbeiter das Blaue vom Himmel versprochen, es aber dann nicht gehalten hat: »Die Umstellung ist kein Problem, das machen wir dann so, dass es nahtlos übergeht.« – Bis dato wurden mir noch nicht mal die neuen Zugangsdaten mitgeteilt. Die Rede ist hier übrigens von dem Unternehmen mit den unübersichtlichsten Rechnungen, die nicht mal deren Hotline-Mitarbeiter verstehen, geschweige denn erklären können.

Diverse andere Unternehmen bringen es sogar fertig einen Vertrag zu bestätigen, diesen dann selbst nach vier Monaten Wartezeit nicht auszuführen, für diese »Leistung« eine Rechnung stellen, die nach zweieinhalb Jahren erneut angemahnt wird. Das selbe Unternehmen ruft dann aber alle zwei Monate an und will einem die neuesten Angebote andrehen. Versteckte Kamera?

Und das alles bleibt ja nicht ohne Folgen. Immer wenn jemand die Namen dieser Unternehmen in meiner Gegenwart erwähnt, bekomme ich plötzlich ganz schlecht Luft, mein Puls steigt und ich bekomme spontane Schweißausbrüche.

Kleiner Tipp am Rande:
Bei Briefwechseln mit Telkos immer in großen Buchstaben »ESKALATION« auf Umschlag und Dokument schreiben. Angeblich soll das bei manchen Telkos helfen gewisse Vorgänge zu beschleunigen.

Update am 08.10.2008:
Gerade erhielt ich einen Anruf, dass es jetzt nur noch [sic] 6-10 Tage dauern wird, bis ich meine neuen Zugangsdaten erhalte. Bitte, nur nichts überstürzen liebe Telekom.

Update am 25.10.2008:
Es grenzt beinahe an ein Wunder, aber nach unzähligen weiteren Telefonaten und Beschwerden, hat sich heute an einem Samstag ein Techniker erbarmt und den Port neu geschaltet. Ich überlege noch ob ich diese Odysee als Roman in Buchform veröffentlichen soll.

Frontscheiben-Nanoversiegelung

3. März 2008

Alle zwei Wochen mit dem Auto nach Köln – da kann es schon mal regnen. Ich bin bei allem was »Nano« im Namen trägt eher skeptisch. Vor kurzem habe ich mich dann aber doch breitschlagen lassen, mal diese ominöse Nanoversiegelung für die Frontscheibe auszuprobieren. Seit drei Monaten habe ich das Zeug jetzt auf der Scheibe. Kostenpunkt 20 Euro beim Fachmann (Glasmedic), eine halbe Stunde Wartezeit und ein amüsantes Gespräch mit dem Mitarbeiter zum Thema Wildunfälle.

Nach dem ersten Regen hat sich ein dünner »Schleim« auf der Frontscheibe gebildet. Nach Reinigung der Scheibe war dieses Problem beseitigt. Die Scheibe kann und soll natürlich auch weiterhin gereinigt werden. Davon unabhängig hält die Nanoversiegelung angeblich ein halbes Jahr und länger. Bis jetzt kann ich das bestätigen. Ich bilde mir ein, der Effekt ist nach der ersten Reinigung sogar noch ein bisschen besser geworden.

Effekt? Ja. Ab 60 km/h perlt der Regen wunderbar von der Scheibe ab. Noch besser funktioniert das ganze natürlich auf der Autobahn bei 120 km/h. Den Scheibenwischer kann man sich getrost sparen. Und das ist tatsächlich so. Nur bei ganz feinem Spritzwasser vom Vordermann, wenn die Tröpfchen zu klein sind, kommt der Effekt nicht ganz zum tragen.

Ob es nun »Nano« ist oder nicht. Das Zeug funktioniert eigentlich ganz gut. Viel besser sogar als ich es erwartet hätte. Die 20 Euro waren es wert und die Sicht ist bei Regen deutlich besser als ohne.

Mehrzeiliges Kopieren und Einfügen mit Firefox

21. Januar 2008

Mehrzeiliges Kopieren und EinfügenWie oft kommt es vor, dass man eine Adresse von einer Website kopiert um sich beispielsweise in Google Maps einzugeben, nur um dann festzustellen, dass leider nur die Straße kopiert wurde, weil die Adresse zweizeilig ist? Täglich. Also wieder zurück zur Adresse und die PLZ und Stadt noch mal separat kopieren. Schluss damit, denn das geht auch schneller – zumindest im Firefox.

In die Adresszeile »about:config« eingeben, über den Filter die Option »editor.singleLine.pasteNewlines« suchen und diesen mit einem Doppelklick öffnen und den Wert von »1« auf »2« setzen.

Von nun an steht mehrzeiligem Copy & Paste nichts mehr im Wege.

Google Reader mit Drag & Drop

1. Dezember 2007

Google ReaderHeimlich still und leise können Feeds im Google Reader jetzt auch per Drag & Drop (nicht zu verwechseln mit Push & Pull) verschoben werden. Sehr praktisch. Mehr dazu im Google Reader Blog.

Fehlermeldungen in die Zwischenablage kopieren

26. September 2007

Fehlermeldungen mit STRG-C in die Zwischenablage kopierenIch habe heute eine unglaublich praktische Funktion entdeckt von der ich immer noch nicht glauben kann, dass ich sie nicht schon sehr viel länger kenne. Die Rede ist von Dialog-Fenstern, meistens bestückt mit unangenehmen Fehlermeldungen oder langen Hinweis-Texten.

Ab und zu erhält man von einem Programm eine kryptische Fehlermeldung. Was liegt nun also näher als diese direkt in die Google-Suche einzugeben um nach einer Lösung zu suchen? »Strg + C«! Mit dieser Tastenkombination werden die Text-Inhalte des markierten Dialog-Fensters in die Zwischenablage kopiert und können problemlos überall eingefügt werden. Leider funktioniert das nicht bei allen Meldungen – aber bei vielen.

(via lifehacker.com)

Zeichenkodierungen in PHP

24. September 2007

Falsch kodiertes Hotte-HühÜbers Wochenende habe ich mich mal dazu gezwungen mich richtig mit Zeichenkodierungen in PHP zu befassen. Die wichtigsten Ausgangspunkte dabei waren diese zwei Seiten:
- phpwact.org/php/i18n/charsets
- phpwact.org/php/i18n/utf-8

Und ein kleiner Ausblick wie das ganze in PHP6 sein wird – einfacher:
- gravitonic.com[...]php-6-and-unicode.pdf (PDF)

Mir brummt heute immer noch der Schädel.

Eigenschaftenblatt von Access 2007 einblenden

21. September 2007

Sollte es mal jemandem passieren, dass er Access 2007 benutzt und plötzlich das Eigenschaftenblatt (Property Sheet) nicht mehr öffnen kann, hier die Lösung für dieses unangenehme Problem: man öffne den Registry-Editor und entferne folgenden Schlüssel (vorher natürlich eine Sicherung anlegen):

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\ »
Office\12.0\Access\Settings\CommandBar­s

Anschließend Access neu starten und siehe da, schon kann das Eigenschaftenblatt wieder eingeblendet werden.

Nach vielem Rätselraten und langem Suchen via Google Groups gefunden und somit vielen Dank an imageekgirl.

Google Reader in Deutsch

18. September 2007

Google ReaderGoogle Reader (älterer Eintrag dazu) gibt es jetzt auch in Deutsch. Noch dazu gab es vor wenigen Wochen ein mittelschweres Update, das auch gleichzeitig das Ende der Beta-Phase einleitete.

Aktuell habe ich 142 Feeds abonniert und damit in den letzten 30 Tagen etwa 15.764 Artikel gelesen überflogen. Noch vor einem Jahr bin ich beinahe jeden Artikel einzeln aufgerufen. Inzwischen dürften gut 80% meiner Online-Aktivitäten von Google Reader ausgehen. Eine Website, die Informationen anbietet und kein Feed hat, ist für mich uninteressant. Nur gut, dass das inzwischen so ziemlich alle Website-Betreiber mitbekommen haben und das Potential hinter ihren Feeds erkannt haben.

Vor gerade mal zwei Jahren musste ich mir meinen Website-Reader noch mühsam selbst programmieren und an jede Website individuell anpassen. Ich taufte das kleine Tool liebevoll »Grapscher«. Richtige Feeds hatte damals so gut wie keine Website. Es ist wirklich unglaublich wie schnell sich das entwickelt und verbreitet hat. Und auch wenn Blogs immer wieder als unnütz verschrien werden – letztendlich waren zum Großteil gerade sie dafür verantwortlich, dass Feeds heute von vielen Anwendungen unterstützt werden, und dass meine bevorzugten Inhalte heute zu mir kommen, anstatt ich zu ihnen.

Nichts verstanden? Aufklärung!

Xda orbit via PC bedienen

26. Juli 2007

Ha! Gerade eben habe ich gedacht, wie praktisch es doch sein könnte, den Bildschirm meines PDAs direkt auf dem PC zu haben und diesen dann auch noch bedienen zu können. Gesucht, gefunden: »My Mobiler« kann genau das und mehr. Es ist in 20 Sekunden installiert, funktioniert auf Anhieb und ist extrem schlank gehalten.

Einziges Manko: das Tastatur-Layout ist (noch) nicht umstellbar auf Deutsch. Ansonsten kann man aber wunderbar SMS am PC verfassen oder umfangreichere Konfigurationen bequem eintippen.

Das Beste zum Schluss: per »Drag & Drop« kann man damit sogar Dateien auf den PDA kopieren. Das wird mir in Zukunft sicher noch sehr oft den USB-Stick ersparen.

Einzige Voraussetzung für »My Mobiler« ist ein installiertes Active Sync, aber das versteht sich wohl von alleine. Das Programm ist Freeware.