Tag Archiv für ‘reisen’

Skigebiet in Hochgurgl

21. Januar 2009

Perfekte VerhältnisseSo schnell kann’s gehen. Kaum ist 2009 ist man auch schon wieder ein Jahr älter. Dieses Jahr gab es hier keinen obligatorischen Geburtstagseintrag. Ich war im Urlaub. Snowboarden. Zum ersten Mal nach 9 Jahren. Im österreichischen Längenfeld. Genauer gesagt in Hochgurgl. Und es war ein Traum.

Genug der kurzen Sätze. Dank diverser Überredungskünste und enormer Hilfe einer Person, die gestern am Kickertisch gegen mich verloren hat, habe ich es geschafft das LFG in ein Auto mit vier Personen zu verfrachten, vier Stunden Autofahrt hinzunehmen, am nächsten Morgen in 3.000 Metern Höhe auf ein Brett zu schnallen und den Hang hinunterzuschubsen. Was für ein Spaß!

Wir hatten vier Tage Sonnenschein ohne Wind und mit gerade mal -9°C. Das Skigebiet ist riesig (auch wenn wir nur einen kleinen Teil davon wahrgenommen haben) und absolut empfehlenswert. Man muss nur das gnadenlos überfüllte Sölden Richtung ein paar Minuten Richtung Süden hinter sich lassen und schon hat man einen ganzen Berg fast für sich alleine. Man konnte den Berg quasi abfahren ohne dabei jemandem näher als 50 Meter kommen zu müssen.

Den Abschnitt über Muskelkater, Verspannungen und kleinere Blessuren spare ich mir. Stattdessen sollte man unbedingt in Erwägung ziehen, abends in dem nahegelegene AQUA DOME zu gehen. Aber das Hantieren mit Poker-Chips und UNO-Karten kann den einen oder anderen Schmerz vergessen lassen.

Nächstes Jahr gleich noch mal!

Urlaub war dieses Jahr …

8. September 2008

Ausblick vom Airrofan-Höhepunkt

Down Under

15. August 2007

Na los, haut endlich ab. Ich bleibe hier, halte die nächsten zehn Monate die Stellung und sorge dafür, dass die Squash-Courts nicht einstauben bis ihr wieder da seid. Viel Spaß und kommt gut wieder nach Hause ihr zwei. :)

Navigation mit dem Xda orbit

14. Januar 2007

Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit das TomTom-Navigationssystem des »Xda orbit« (siehe früherer Eintrag) intensiver unter die Lupe zu nehmen. Gleich vorweg, was mich am meisten überrascht hat: fast drei Stunden Fahrt (wohlgemerkt mit deaktiviertem Bluetooth) von Pforzheim nach Köln – also gute 300 Kilometer – und ein während der Fahrt geführtes Gespräch von zwei Minuten benötigten gerade mal 38% der Akkulaufzeit! Ich bin davon ausgegangen, dass mich das Navi auf der Hälfte der Strecke bereits verlassen würde.

Ich bin nach wie vor von der Routenführung überzeugt. Im Kölner Stadtverkehr bin ich zwar wegen einer nicht ganz exakten Beschreibung einmal falsch abgebogen, aber binnen weniger Sekunden führte mich eine freundliche Stimme sofort wieder auf den richtigen Weg.

Man muss nur gut unterscheiden ob man den kürzesten oder den schnellsten Weg wählt. Letzterer ist wohl fast immer auch der gemütlichere. Hier geht es über gut ausgebaute Straßen und man kommt ohne viele Abzweigungen am Ziel an. Dagegen kann es beim kürzesten Weg schon mal vorkommen, dass man sich durch verkehrsberuhigte Zonen und enge Gassen schlängelt, durch die man gerade noch so durchpasst. Bei wenig Verkehr, also nachts, kann der kürzeste Weg aber auch gut mal der schnellere sein.

Vor der Fahrt hat TomTom dank QuickGPS (kostenlose und automatische Synchronisierung via ActiveSync) fast immer schon nach wenigen Sekunden einen oder mehrere Satelliten geortet. Ein sehr nettes Gimmick konnte ich in Köln feststellen: fährt man beispielsweise mit 80 km/h in einen Tunnel, verliert man logischerweise die GPS-Verbindung, aber TomTom ist so schlau und berechnet die weitere Fahrt einfach mit dieser Geschwindigkeit weiter. Das ist besonders dann sehr praktisch, wenn man direkt nach diesem Tunnel eine Ausfahrt erwischen muss.

Kurz und knapp: prima Sache. :)

O2 Xda orbit – Erfahrungen nach einer Woche

16. Dezember 2006

Vor knapp drei Wochen suchte ich ein Handy bzw. PDA, das so viele Ansprüche wie nur möglich erfüllt. Nach langem Suchen und Abwägen von Prioritäten fiel meine Entscheidung schließlich auf den »O2 Xda orbit« (Hersteller-Link). Nach mehr als einwöchiger Nutzung hier nun wie versprochen ein kleiner Erfahrungsbericht.

WLAN

Das Finden von WLANs funktioniert wunderbar und auch das Anmelden am Netzwerk ist ein Kinderspiel. Neben dem Internet Explorer lassen sich natürlich auch noch weitere Browser installieren. Opera ist für den PDA meine erste Wahl.

UMTS

Leider nicht vorhanden. Einziger Wermutstropfen.

Bluetooth

Kabellose Verbindung über Bluetooth ist heute eine Selbstverständlichkeit. So auch beim orbit. Über einen so genannten »Comm Manager« lassen sich Verbindungseinstellungen bequem ein- und ausschalten und konfigurieren.

Navigationssystem / TomTom Navigator 6

Der integrierte GPS-Empfänger ist meiner Erfahrung nach sehr tauglich und eines der Highlights des orbit. Dank QuickGPS, das sich bei jedem Synchronisieren mit dem PC oder wahlweise via GPRS automatisch aktualisiert, werden Satelliten meist schon nach wenigen Sekunden gefunden. Die Routenplanungen gehen ähnlich flott von der Hand. Das Kartenmaterial ist auf Deutschland, Österreich und Schweiz beschränkt, kann aber jederzeit kostenpflichtig erweitert werden. Die Menüführung des TomTom ist sehr simpel, lässt dank einleuchtender Piktogramme eigentlich keine Fragen aufkommen und ist auch problemlos ohne Stift bedienbar. Die Navigation selbst ist bis auf kleinere Patzer, die sich andere Navis teilweise ebenso leisten, akzeptabel. Auch wenn das TomTom ab und zu einen Streckenabschnitt als schneller ansieht, der aus eigener Erfahrung deutlich umständlicher ist, würde man in fremden Städten wohl immer gemütlich am Ziel ankommen. Und fährt man mal nicht so wie sich das TomTom das vorstellt, wird der Kurs blitzschnell aktualisiert.
Gegen einen geringen Aufpreis gibt es aktuelle Verkehrsmeldungen oder man kann sich zusätzliche Stimmen herunterladen. Selbst verschiedene Tag- und Nachtfarbenprofile kann man auswählen, obwohl selbst die Tagfarben nachts nicht zu hell sind. Allgemein ist das Display im Auto auch bei starker Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar.

Kfz-Halterung / Dockingstation

Dem orbit liegt eine Kfz-Halterung bei, die sich unter Anwendung massiver Gewalt sinnvoll an der Autoscheibe platzieren lässt. Schade nur, dass es mehr eine Universal-Halterung zu sein scheint, die keinen eigenen Kabelanschluss besitzt. So muss das Ladekabel bei längeren Fahrten mit aktiver Navigation jedes Mal manuell an den orbit angeschlossen werden.
Eine Dockingstation für den Schreibtisch ist meines Wissens derzeit leider noch nicht erhältlich. Hier bin ich momentan noch auf der Suche nach einer Lösung.

Telefonieren

Man kann es kaum glauben, aber telefonieren geht natürlich auch. Die Sprachqualität ist gut und die Bedienung dank Kurzwahlfunktion, Sprachbefehlen und guter Kontakt-Suche denkbar einfach.

Freisprecheinrichtung

Freut mich besonders. Eine separate Freisprecheinrichtung für den orbit ist nicht notwendig. Selbst bei aktivierter Navigation können Anrufe entgegen genommen werden. Die Tonqualität ist auch bei Autos mit etwas lauterem Motor absolut akzeptabel und die Bedienung des orbits vorbildlich.
Lernbare Sprachbefehle erleichtern unterdessen das Anwählen eigener Kontakte.

Kamera

Von zwei Megapixeln kann man nicht viel erwarten, das ist klar. Aber für das schnelle Bildchen zwischendurch reicht es allemal. Und mit dem 240×320 Pixel großen Display kann man sich die dann auch noch ganz ordentlich anschauen.

MP3-Player

Nur sehr kurz angetestet aber für gut befunden: die MP3-Funktion. Der Kopfhörer hat einen anständigen Klang und die maximale Lautstärke scheint mir auch in Ordnung zu sein. Viel mehr kann ich dazu momentan nicht sagen.

Synchronisation

Die Synchronisation zwischen meinem PC im Büro, dem PDA und meinem PC zu Hause funktioniert mittels ActiveSync ohne Probleme. Das Einzige was ich noch nicht hinbekommen habe ist, dass sich der orbit automatisch via Bluetooth verbindet. Dazu ist immer noch ein Klick auf dem PDA notwendig. Vielleicht liegt das aber auch nur an meinem Bluetooth-Adapter oder den teilweise abenteuerlichen Treibern von Windows bzw. Widcomm.

Bedienbarkeit

Da ich auch vorher schon das P800 hatte, bin ich die Bedienung mit dem Stift bereits gewöhnt. Einzelne Funktionen lassen sich aber auch über die Tasten handhaben. Das Treffen der teilweise recht kleinen Icons mit dem Zeigefinger ist allerdings schon eher Glückssache. Den kleinen Trackball und das Drehrad nutze ich eigentlich kaum, auch wenn gerade letzteres beim Bedienen des PDA im Auto sehr praktisch ist. Aber so was gehört sich ja während der Fahrt nicht. ,)
Ansonsten ist es eben Windows Mobile 5. Alles wirkt aufgeräumt und stimmig. Das Display lässt sich auf Wunsch übrigens sowohl im Hoch- als auch im Querformat darstellen. Selbst TomTom passt sich dann dementsprechend an.

Akkulaufzeit

Selbst mehrmaliges Synchronisieren, neunstündige Bluetooth-Verbindung, drei Gespräche, einiges Herumgefummel an den Einstellungen und mehrere kurze Fahrten durch die Stadt mit aktivierter Navigation beeindrucken den Akku kaum. Das kleine Teil scheint sehr leistungsfähig zu sein. Ich bin gespannt ob er die nächste dreistündige Fahrt von Pforzheim nach Köln überstehen wird.

Fazit

Ich bin mehr als zufrieden. Dieses kleine Gerät kann wirklich eine ganze Menge Dinge ohne dabei Abstriche machen zu müssen. Probleme hatte ich bis auf das automatische Erkennen der Bluetooth-Verbindung bisher keine.

Weitere Links

O2 Xda orbit Details bei o2online
O2 Xda orbit – Erfahrungsbericht aus der Sicht eines Software-Entwicklers
Forum-Beitrag: Mein Leben mit dem O2 Xda Orbit
Forum-Beitrag: O2 Xda Orbit Review (mit Bildern)
TomTom Navigator Website
Forum-Beitrag: TomTom Navigator 6 mit Bildern
orbit-forum.de
xda-zone.de

Weltherrschaft

14. Juli 2006

Roland wirft mit Stöckchen um sich und ich hab’s ausnahmesweise sogar mal kommen sehen. So denn. Die rot markierten Länder wurden bereits erfolgreich eingenommen. Grau regt entweder noch Widerstand oder ist einfach nur uninteressant und im Blauen wohnen die Fische:

Weltherrschaft

Österreich, Kanarische Inseln, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Holland, Spanien und die Schweiz. Kontakte bestehen auch in die USA und Südafrika. Die Weltherrschaft hat demnach gerade erst begonnen. Selber herrschen kann man hier.

Ich gebe ab an wingnut, SODL und Ronnie.

Urlaubsimpressionen

14. September 2005

Spanien, Fuerteventura, Costa CalmaWie? Ich bin schon wieder hier? Schade, dann muss der Urlaub wohl schon vorbei sein. Schön war’s. Ruhig, lustig und erholsam.

Das begann schon am Flughafenschalter. Das LFG (Liebstes Feminines Gegenstück) und ich standen erst mal quer durch den kompletten Stuttgarter Flughafen an einer von zwei Schlangen an. Man konnte nur erahnen wo das Ende bzw. wo der Anfang selbiger war. Nach zwei kalten Chickenburgern, drei Flaschen Wasser und etlichen Versuchen doch irgendwie schneller voran zu kommen später, durften wir endlich unser Gepäck (44 kg) aufgeben und hatten noch exakt eine Minute Zeit zum Einchecken. (weiterlesen…)

Bis zum nächsten Mittwoch

5. September 2005

Fuerteventura, ich komme.

Den Rest des Tages werde ich noch damit verbringen ausstehende Arbeit im Büro zu erledigen, Sunblocker und ähnliches zu besorgen, das renovierte Zimmer ordentlich zu hinterlassen und Koffer zu packen.

Eine Woche Urlaub. Ich bin weg.

Urlaubslektüre

24. August 2005

Meine Bücher für den kommenden Urlaub:

Science Fiction, Horror, Urlaub buchen

22. August 2005

ReisekatalogeUrlaub soll Spaß machen und erholsam sein. Nur bis man mal etwas gefunden hat, das den eigenen Ansprüchen genügt und trotzdem noch im finanziellen Rahmen liegt, kann mitunter ziemlich nervenaufreibend sein. Den ganzen Samstag und Sonntag schlugen wir uns durch einen riesigen Berg von Reisekatalogen (feminin) und sämtliche Reiseportale (maskulin). Bereits nach 48 Stunden und mindestens fünf Nervenzusammenbrüchen war ein Reiseziel gefunden.

Gesammelte Erfahrungen online:

  • Alle Reise-Portale haben die gleiche Suchmaske und liefern die selben Ergebnisse.
  • Alle Fotos von Hotels und deren Umgebung sind zu klein, unscharf oder irrelevant.
  • Beschreibungen unterschiedlicher Anbieter können völlig widersprüchlich sein.

Gesammelte Erfahrungen offline:

  • Reisekataloge sind zu dick.
  • Die Preisangaben sind witzlos.
  • Die Fotos in den Reisekatalogen sind zu klein, zu wenige oder irrelevant.
  • Einen passenden Flug aus den unübersichtlichen und unverständlichen Preislisten, die jedem Katalog separat beiliegen, herauszufinden ist nur nach intensivem Studium möglich.
  • Um mehrere Flüge verschiedener Hotels untereinander auf Preise zu vergleichen müsste man sehr viel Konzentration aufbringen.

Offene Fragen:

  • Wieso werden Entfernungen vom Hotel zum Strand nicht immer in Kilometern angegeben?
  • Wieso wird die Größe des Pools nicht in Quadratmetern angegeben?
  • Wieso wird nicht immer angegeben ob Liegen, Sonnenschirme und Badetücher inklusive sind?
  • Wieso ist es nicht möglich nach 4- und 5-Sterne-Hotels zu suchen?
  • Wieso ist es nicht möglich mehrere Abflug-Flughäfen anzugeben?
  • Wieso ist »Tischtennis« ein Auswahlkriterium, »Pool« aber nicht?
  • Wieso sind Reise-Portale so unglaublich schlecht zu bedienen?
  • Wieso macht es so überhaupt keinen Spaß den Urlaub zu buchen?

Mit unglaublichem Aufwand und viel Mühen haben wir unseren Urlaub nun endlich gebucht. Reiseziel ist Spanien, Fuerteventura, Costa Calma im Vier-Sterne-Hotel Rio Calma (Bewertungen, Beschreibungen und Bilder) mit Meerblick. In zwei Wochen geht es los. Nach dem ganzen Stress brauche ich nun noch dringender Urlaub als je zuvor. Ich bin bereit.