Tag Archiv für ‘macs’

WLAN mit Apple-Produkten nicht idiotensicher

26. Januar 2008

Brownies Coffee in KölnIch sitze gerade im Brownies Coffee in Köln. Freundlicherweise gibt es hier ein offenes WLAN, direkt neben mir befindet sich eine Steckdose, die Musik ist nicht zu laut und es ist eigentlich ziemlich angenehm hier.

Versüßt wird mir der Abend durch diverse Apple-User. Ich will ja nicht sticheln, aber es ist schon etwas auffällig. Ich habe ein Notebook, das schon knapp fünf Jahre alt ist. Damals war integriertes WLAN eine Seltenheit. Und so kommt es, dass meine WLAN-Karte mit ihren zwei blinkenden LEDs deutlich sichtbar ist, weswegen ich jetzt schon von mehreren Personen angesprochen wurde, wie sie denn hier ins Internet kommen.

Der erste hatte sich gerade in einem Apple-Store ein Macbook gekauft und hatte sichtlich Schwierigkeiten mit der Installation. Er hantierte etwas ungeschickt mit einem sehr hohen Stapel CDs herum. Nach langem Hin und Her und vielen verzweifelten Versuchen ins WLAN zukommen, bat er mich um Hilfe. Aber irgendwie wollte es einfach nicht klappen. Er hat dann noch eine Weile selbst herumgespielt und ist dann unvollendeter Dinge gegangen.

Der zweite wollte seinen Freunden stolz sein iPhone vorführen und was es doch so alles kann. Gleiches Spiel hier. Das WLAN wollte nicht obwohl meiner Meinung nach soweit alles korrekt eingestellt war. Aber egal, seine Freunde konnte er auch ohne WLAN beeindrucken.

Der dritte, diesmal kein Mac-User, fragte mich nur: »Ist das WLAN hier offen?« – »Ja.« – »Prima, danke.« … und bestellte sich einen Kaffee.

Hardware und Software von Apple

9. August 2007

AppleIch hatte noch nie einen Computer von Apple und abgesehen von ein paar Stunden am MacBook einer Freundin habe ich mich auch noch nicht intensiv mit den Anwendungen darauf beschäftigt. Von daher mag dieser Eintrag sehr oberflächlich und laienhaft wirken und genau das wird er wohl auch sein, aber es fällt mir zunehmend schwerer Apple nicht zu beachten.

Windows Vista sollte ursprünglich herausragende Neuerungen mit sich bringen, die mir die Arbeit im Büro und das Verwalten privater Daten erleichtern würden. Leider ist bis heute nichts daraus geworden. Im Gegenteil: Vista hat zum Beispiel von Beginn an Probleme mit dem schnellen Kopieren von Dateien. Dieser Fehler wurde heute, nach einem halben Jahr, korrigiert. Leider nur teilweise und für meine Anforderungen nicht zufriedenstellend. Solche grundlegenden, aber auch viele andere Dinge, lassen meinen Blick schon mal in andere Lager schweifen.

Eine einzelne Grafik wie diese verdeutlicht sehr schön was mich und Apple verbindet: ich mag es wenn Dinge einfach sind und einfach funktionieren. Und wie könnte man sich dem Charme dieses Computers entziehen? Ganz zu schweigen von dieser Tastatur. Okay, ich bin ein Tastatur-Fetischist. Im Elektronikladen findet man mich immer bei den Eingabegeräten.

Aber es ist nicht nur die Hardware, die mich seit einigen Monaten zum Nachdenken bringt. Auch das, was ich von der Software so mitbekomme lässt mich nicht kalt. Gerade habe ich mir die letzte Keynote von Apple angesehen. Dort werden Anwendungen gezeigt, die meiner Meinung nach unglaublich einfach, elegant und effizient bedienbar sind. Bestes Beispiel dafür ist die letzte Anwendung in der Keynote namens »Numbers«. Wen muss ich bei Microsoft bestechen um solch eine grandiose Druckvorschau (Film) zu bekommen?

Bei fast jeder einzelnen Anwendung, die in dieser Keynote präsentiert wurde, gab es Momente in denen ich am liebsten sofort einen Mac bestellt hätte. Mein privater PC hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, pfeift aus dem letzten Loch und mein nächster Rechenknecht wird ebenfalls wieder ein PC werden – aber ich bin gespannt wie das in fünf Jahren aussehen wird.

Der Apple-Werbeblock wäre an dieser Stelle dann beendet.

Apple iPhone

9. Januar 2007

iPhoneGerade eben ging die Apple Keynote zu Ende und die unzähligen Spekulationen um das neue langersehnte mobile Gerät wurden endlich bestätigt und ausgiebig präsentiert.

Ich kann mich natürlich erst davon überzeugen, wenn ich irgendwann Ende 2007 mal eines in meiner Hand halten kann, aber das nenne ich mal ein gelungenes Produkt – oder vorsichtshalber lieber erst mal eine gelungene Produktvorstellung.

Ich bin hin und weg wenn ich Funktionen sehe wie »Slide to unlock« (genial), das Zoomen von Bildern mittels Multi-Touchscreen, das automatische Kippen der Ansicht je nachdem wie man das iPhone gerade hält (Widescreen) oder die Hintergrundbeleuchtung, die sich an die aktuellen Lichtverhältnisse anpasst (spart Akku).

Aber vielleicht lasse ich mich auch nur blenden weil einfach alles – Hardware und Software – so simpel und elegant aussehen. Möglicherweise sind es auch die Animationen der einzelnen Applikationen, die mir auf unterschwellige Weise einflößen wollen: kauf mich.

Bei engadget.com gibt es sehr viele schöne Fotos vom iPhone während der Keynote und eine ganze Menge Demo-Videos gibt es auf Apple.com.

Bleibt nur noch abzuwarten in wiefern sich die angekündigte europäische Version des iPhone von der amerikanischen Variante unterscheiden wird. Ich denke UMTS, sowie ein QWERTZ-Tastenlayout mit Umlauten werden wohl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Board sein. Mich persönlich würde dann nur noch interessieren wie sich das auf dem iPhone laufende »OS X« sich mit Outlook verträgt. Ein GPS-Empfänger wäre natürlich auch nicht zu verachten, auch wenn ich die Chancen auf eben diesen für eher gering halte. Ich bin jedenfalls gespannt.

IE für Mac – es war einmal

20. Dezember 2005

FirefoxMicrosoft stellt den Support für den Internet Explorer für Mac zum Ende des Jahres ein. Das bedeutet für mich ein Problem weniger. Zwar spielt der IE für Mac, was seine Nutzerquote betrifft, schon seit gut einem Jahr keine große Rolle mehr, aber es ist trotzdem als würde mir jemand einen kleiner Klotz vom Bein nehmen. Microsoft empfiehlt Mac-Nutzern nun was ich schon lange empfehle: auf einen besseren Browser umzusteigen. Firefox oder Safari.

(via heise.de)

ClearType Tuner für Windows XP

26. August 2005

Der Microsoft ClearType Tuner für Windows XP macht endlich Schluss mit hässlich ausgefranster Schrift an LCD-Bildschirmen. Das Tool sorgt dafür, dass sämtliche Schriftarten geglättet und somit viel schöner dargestellt werden. Der Lese-Komfort wird dadurch wesentlich erhöht. »What is ClearType?« verdeutlicht anschaulich wie das alles funktioniert aber vor allem: wie es aussieht.

Nachdem ich das Tool fünf Minuten im Einsatz hatte, konnte ich mir ein Leben ohne, nicht mehr vorstellen. Ein Muss für jeden Besitzer eines LCDs.

Mac-User dürfen an dieser Stelle nun vergnügt schmunzeln.