Tag Archiv für ‘köln’

WLAN mit Apple-Produkten nicht idiotensicher

26. Januar 2008

Brownies Coffee in KölnIch sitze gerade im Brownies Coffee in Köln. Freundlicherweise gibt es hier ein offenes WLAN, direkt neben mir befindet sich eine Steckdose, die Musik ist nicht zu laut und es ist eigentlich ziemlich angenehm hier.

Versüßt wird mir der Abend durch diverse Apple-User. Ich will ja nicht sticheln, aber es ist schon etwas auffällig. Ich habe ein Notebook, das schon knapp fünf Jahre alt ist. Damals war integriertes WLAN eine Seltenheit. Und so kommt es, dass meine WLAN-Karte mit ihren zwei blinkenden LEDs deutlich sichtbar ist, weswegen ich jetzt schon von mehreren Personen angesprochen wurde, wie sie denn hier ins Internet kommen.

Der erste hatte sich gerade in einem Apple-Store ein Macbook gekauft und hatte sichtlich Schwierigkeiten mit der Installation. Er hantierte etwas ungeschickt mit einem sehr hohen Stapel CDs herum. Nach langem Hin und Her und vielen verzweifelten Versuchen ins WLAN zukommen, bat er mich um Hilfe. Aber irgendwie wollte es einfach nicht klappen. Er hat dann noch eine Weile selbst herumgespielt und ist dann unvollendeter Dinge gegangen.

Der zweite wollte seinen Freunden stolz sein iPhone vorführen und was es doch so alles kann. Gleiches Spiel hier. Das WLAN wollte nicht obwohl meiner Meinung nach soweit alles korrekt eingestellt war. Aber egal, seine Freunde konnte er auch ohne WLAN beeindrucken.

Der dritte, diesmal kein Mac-User, fragte mich nur: »Ist das WLAN hier offen?« – »Ja.« – »Prima, danke.« … und bestellte sich einen Kaffee.

No escaping this

2. September 2006

Es ist Samstagmittag. Ich befinde mich im fernen Köln. An meinem Auto ist vermutlich die Ölpumpe defekt. Es gibt etwa zehn Werkstätten zu denen es mein Auto vielleicht noch schaffen würde. Sechs haben geschlossen. Vier haben keine Ölpumpe auf Lager. Was aber noch viel schlimmer ist: ich bin umgeben von zwei putzwütigen Frauen.

Hilfe.

Claudius Therme Köln

5. Mai 2006

Ich kann nicht leugnen, dass Köln nicht unbedingt die Stadt für mich wäre, aber die Claudius Therme im Rheinpark ist wirklich eine kleine Attraktion. Auch wenn es eigentlich ein Thermalbad ist, sehe ich es eher als Allzweck-Bad. Es ist zum Beispiel überhaupt kein Problem das LFG in einem Becken mit sanft säuselnder Unterwasserbeschallung entspannen zu lassen, während man selbst, als Spaßbad-Liebhaber, architektonisch unvergleichliche Meisterwerke aus Schaumstoff-Schlangen entwirft.

Auch der kreisförmige Strömungskanal im Außenbereich ist sehr spaßig, aber für ein Thermalbad eher untypisch. Aus der leicht zu unterschätzenden Strömung wieder heraus zu kommen ist übrigens gar nicht so einfach. Leicht sitzende Bikinis können da schon mal mitgerissen werden, während man sich am vermeintlichen Ausgang festklammert. Das weiß ich natürlich nur vom Hörensagen. ,)

Pforzheim > Köln

21. Oktober 2005

Die Semesterferien des LFG sind vorbei. Es liegen wieder 300 Kilometer Luftlinie zwischen uns. Und um diese Entfernung zu verkürzen, bin ich in etwa zwei Stunden mal wieder unterwegs Richtung Köln – die Stadt mit »den meisten Grünflächen im Universum« (O-Ton des LFG)!

Die Überschrift darf trotzdem gerne als »greater than« verstanden werden und »greater« im Sinne von »besser«.

Brumm brumm … brumml brumm ..

Parken in Köln

14. August 2005

Köln ist so ziemlich die autounfreundlichste Stadt, die ich kenne. Auf den Kölner Ringen ist es unter Umständen für mehrere Kilometer nicht möglich diese nach außen hinweg zu verlassen. Hier und da mal eine U-Turn-Möglichkeit einzubauen wäre ja auch zu viel verlangt. Ist man dann als Orts-Unkundiger nach zwei Stunden endlich in der Nähe des Ziels angekommen, findet man garantiert keinen Parkplatz. Hat man jedoch das schier unglaubliche Glück, dass zufällig jemand aus einer Parklücke heraus fährt, währt die Freude darüber nur sehr kurz. Nämlich exakt so lange bis man am Parkautomaten lesen kann, dass eine halbe Stunde einen Euro kostet. Und das bis 23 Uhr. In meinem Fall wären das satte sieben Euro gewesen. Wäre der Parkplatz sauber, durch Personal bewacht, überdacht, klimatisiert und würde während meiner Abwesenheit mein Auto poliert werden, könnte ich das ja noch verstehen.

Also wieder rückwärts heraus und weiter. Wir fahren zweimal im Kreis. Viele redundante und sich gegenseitig widersprechende Verkehrszeichen machen es möglich. Eine viertel Stunde später finden wir uns in einem Wohngebiet wieder. Hier sind zwar die Straßen noch schlechter als in der Innenstadt, doch dafür gibt es hier Parkplätze umsonst. Wir freuen uns. Das Auto freut sich.

Nach einer zehn minütigen Wanderung durch einen Park sind wir dann auch schon am Ziel. Viel zu spät, erschöpft, gedemütigt und hintergangen.

Das nächste Mal nehmen wir das Pferd.

Madagascar

19. Juli 2005

Am Wochenende war mal wieder ein Kinobesuch im Kölner Cindeom angesagt. Ganz schlecht am Cinedom: Online-Reservierung und Saal-Übersichten gibt es nicht. Dank meiner unübertroffenen Überredungskünsten haben wir gleich zu acht das Kino belagert. Auch wenn es gewisse Personen doch immer wieder schaffen, gut eine Stunde zu spät zu kommen, saßen wir doch noch rechtzeitig zum Beginn der Werbung in den angenehm gemütlichen Sesseln. Der Film unserer Wahl war Madagascar (Trailer, Website).

Von den Trailern positiv überrascht konnte ich es kaum erwarten Löwe, Zebra, Nilpferd und Giraffe in Aktion zu sehen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Nach 86 Minuten, einer halben Tüte Popcorn und einer anderen halben Tüte M&Ms, kam ich zu den Ergebnis, dass mir mein Bauch weh tat. Zum Einen von dem Verzehr der Süßigkeiten, zum Anderen und wohl hauptsächlich vor Lachen. Bisher hat noch kein animierter Film Slapstick-Elemente so schnell und passend herüber gebracht. Ich kam kaum zum Luftholen. Knüllerfilm.

Besonders zu erwähnen seien hier auch die Nebenrollen des Films. Von den zu allem bereiten Pinguinen, den beiden durchgedrehten Affen, den wuscheligen Lemuren und der Zunge der Giraffe hätte ich gar nicht genug bekommen können.

In dieser Vorstellung habe ich auch zum ersten Mal erlebt wie einige Zuschauer während des Abspanns geklatscht haben. Macht man das in Köln so?