Tag Archiv für ‘klugschiss’

Hatschi! Gesundheit! Danke. Heuschnupfen?

1. Juni 2008

Jeden Tag, immer wieder:

»Hatschi!«
»Gesundheit!«
»Danke.«
»Heuschnupfen, was?«

Nicht jeder, der um diese Jahreszeit ein paar Mal niesen muss, hat deswegen gleich Heuschnupfen. Und übrigens gilt es nicht nur laut Knigge inzwischen als unangebracht jemandem nach einem Nieser »Gesundheit« zu wünschen. Besser ist ein einfaches Schweigen. Somit ist der Nieser auch nicht gezwungen sich zu bedanken.

Und wenn ich gerade beim Thema bin: wer in seine Hände niest, ist ein kleines Schweinchen und trägt seine Viren noch eine ganze Weile länger mit sich herum als jemand, der einfach in die Luft niest. Vorausgesetzt natürlich es ist genügend Platz und es steht niemand im Weg.

In diesem Sinne: Gute Besserung!

The next Uri Geller – Wie wird’s gemacht?

29. Januar 2008

Plastiklöffel zerbrochen, nicht verbogenDie Menschen schauen immer weniger Fernsehen und sind dafür immer mehr online. Das wundert mich nicht. Schließlich können Suchmaschinen und Video-Portale echte Spielverderber sein:

… und es gibt noch eine ganze Reihe von Videos und Blogs darüber mehr. Da guck ich doch lieber Morta Deller. Das ist noch echte Magie drin.

Fazit: Fernseher aus, Hirn an!

Reißverschlussverfahren – eigentlich ganz einfach

3. September 2006

Das Reißverschlussverfahren ist eine tolle Sache. Man muss es nur richtig anwenden. Der Knackpunkt an diesem Verfahren ist es die Fahrbahnen so gut wie möglich auszunutzen, den Fuß langsam vom Pedal nehmen, sich somit der Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer auf dem Nebenfahrstreifen anzupassen um sich schließlich möglichst nahe an der Zusammenführung der Fahrstreifen einzuordnen. Dies setzt voraus, dass Fahrer auf dem sich einzuordnenden Fahrstreifen dieses Verfahren verstanden haben und jeweils ein Auto rein lassen. – Soweit die Theorie.

Reißverschlussverfahren – Österr. VerkehrsschildIn der Praxis versuchen die meisten Fahrer wie vom Blitz getroffen die Fahrbahn zu wechseln sobald sie das Schild »In 800m rechts einordnen« auch nur ansatzweise erkennen können. Gibt es genügend solcher Helden (und die gibt es eigentlich immer) steht man irgendwann im Stau. Aber selbst hier versuchen die Logikverweigerer immer noch sich so früh es nur geht einzuordnen reinzudrücken. Dass sich vor ihnen etwa ein Kilometer ungenutzer Fahrbahn erstreckt, scheint sie nicht weiter zu interessieren.

Aber es kommt noch schlimmer, denn genau diese Frühreindrängler sind es dann auch, die Fahrer, die korrekterweise bis nach vorne fahren mit blankem Entsetzen, meist wild gestikulierend, den Vogel zeigen, bis auf 20 Zentimeter auf ihren Vordermann auffahren um sich korrekt verhaltende Fahrer ja nicht einordnen zu lassen. Doppelt dumm.

Das war der Aufreger des Tages. Man bekommt zwar ein dickes Fell, wenn man zwei Jahre lang fast alle 14 Tage 600 Kilometer von Pforzheim nach Köln und wieder zurück hinter sich bringt, aber bei manchen Sachen kann man sich nur immer wieder an den Kopf langen.

Simple rule

22. Mai 2006

Leider nicht jedem Einkäufer klar:

»If you pay bananas, expect monkeys to do the work.«

Kurzer Rechtschreibeinwurf

18. April 2006

Ich plane schon lange mir irgendwann ein paar Sprühdosen zu kaufen, durch die Stadt zu ziehen und sowohl dumme als auch falsch geschriebene Werbesprüche, Geschäftsbezeichnungen und Schilder zu korrigieren. Verdammt, irgendwann werde ich es tun!

Es heißt immer noch Straße, Spaß, außen, groß, Gruß, Grüße, …

Ganz einfache Regel: nach zwei aufeinander folgenden Vokalen oder wenn das Wort lang gesprochen wird, steht ein »ß« und kein »ss«. Auch wenn viele felsenfest davon überzeugt sind: das »ß« wurde nicht abgeschafft! Wem das nicht passt, darf gerne in die Schweiz auswandern. Die kennen kein »ß«.

Auch Bindestriche werden viel zu oft missbraucht. In der deutschen Rechtschreibung ist es möglich und gewollt Substantive miteinander zu kombinieren. Deswegen gibt es zum Beispiel ein Hausboot und kein Haus-Boot und es gibt Wollsocken aber keine Woll-Socken.
Gerne werden zwei Substantive auch mit einem »s« verbunden. Zum Beispiel beim Himmelfahrtskommando oder dem Versicherungsplan.
Ist eines der Substantive ein ausländisches Wort oder eine Abkürzung kommt der Bindestrich ins Spiel: IT-Service, Service-Pauschale, Webdesign-Agentur, Burnout-Syndrom, …
Des Weiteren dient ein richtig gesetzter Bindestrich unter Umständen der besseren Lesbarkeit bei ansonsten seltsam aussehenden Verbindungen oder bei Wörtern, die aus mehr als zwei Substantiven zusammengesetzt wurden.

Und besonders wichtig: man schreibt diverse Wörter immer noch groß. Auch in E-Mails, Newsgroups und Foren. Man benutzt immer noch die Zeichensetzung inklusive Punkten, Ausrufe- und Fragezeichen sowie Kommata. Und in einem Text ab und zu mal einen Absatz zu setzen, erhöht die Lesbarkeit enorm.

Und für alles gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel.
Sämtliche Links in diesem Beitrag sind übrigens sehr lesenswert. Besonders für Menschen, die zu verantworten haben, dass ich jeden Tag an einem riesigen Schild mit der Aufschrift »Karlsruher Strasse« vorbeifahren muss.

10 kind of people

1. Januar 2006

Erster Beitrag im neuen Jahr:

There are 10 kind of people:
Those who know binary and those who don?t.

Wie schreibt man eigentlich »E-Mail«

29. November 2005

Momentan bin ich damit beschäftigt alte Vorlagen zu überarbeiten. Bisher haben wir überall einheitlich »eMail« geschrieben. Soweit ich das in Erinnerung habe gab es 2003 dazu noch keine einheitlich vorgesehene Schreibweise. Inzwischen bin ich aber schlauer. Der Duden wertet das Wort »E-Mail« gleich wie zum Beispiel »D-Zug« oder »H-Milch«. Korrekt ist also »E-Mail«.

Ich kann kaum glauben wie viele Vorlagen sich in den zweieinhalb Jahren unseres Bestehens inzwischen angesammelt haben. Und selbst wenn ich der festen Überzeugung bin alle falschen »eMails« gefunden und ersetzt zu haben, taucht doch immer irgendwo noch eins auf. Kommt raus und zeigt euch, ich finde euch doch eh!

Übrigens werden alle weiteren Anschlusswörter ebenfalls mit Bindestrich angefügt, z.B. E-Mail-Adresse oder E-Mail-Programm.

Quelle: duden.de: E-Mail

Pssssst!

21. Oktober 2005

Es gibt zwei wichtige Regeln, mit denen man besser durchs Leben kommt:

  1. Sag nie alles was du weißt.

Brainstorming

2. August 2005

Brainstorming macht Sinn – oft auch viel Unsinn.

Feststellung

14. Juli 2005

Manchmal ist weniger mehr.