Tag Archiv für ‘Fortschrittliches’

Sony Cybershot DSC-T700 Digitalkamera

23. Januar 2009

Sony Cybershot T700

Das LFG hat sich kurz vor dem Winterurlaub noch eine neue Kamera via Express-Versand liefern lassen um auch ja jeden blauen Fleck Himmel dokumentieren zu können. Das auffälligste Merkmal der Sony Cybershot DSC-T700 ist sicherlich, dass sie – vom Auslöser abgesehen – komplett über einen Touchscreen bedient wird, der die gesamte Rückseite der Kamera in Anspruch nimmt. Und das funktioniert erstaunlich gut. Selbst kompliziertere Funktionen können mit einem relativ intelligenten Menü schnell angesteuert werden. Von Makroaufnahmen bis Kurzzeitbelichtung kann alles händisch eingestellt werden.

Das Teil ist aber auch absolut Point-and-Shoot tauglich. Die Kamera ist blitzschnell einsatzbereit und wählt fast immer ein sinnvolles Programm. Wenn sich die Software unsicher ist, erstellt es sogar zwei Bilder kurz hintereinander – einmal mit und einmal ohnen Blitz. Fantastisch!

Der Akku scheint keine Grenzen zu kennen und ein eingebauter 4-GB-Speicher lässt bei 5-Megapixel-Aufnahmen (wer knippst schon mit 10?) gute 1.400 Bilder zu. Mehr als genug. Auch der Stabilitätssensor ist für mich ein kleines Wunder der Technik. Selbst bei extremer und absichtlicher Verwackelung habe ich es teilweise nicht hinbekommen ein verschwommenes Bild zu schießen.

Zugegeben: meinen alte Kamera hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber in die DSC-T700 habe ich mich sofort verliebt. Schmal, leicht, schnell, gut. Theoretisch kann das nur noch der Nachfolger toppen, der statt Übertragung zum PC mit Datenkabel das ganze über WLAN macht.

Das Wetter ganz einfach

24. Oktober 2008

Das Wetter kann so einfach sein.

PointUI – Oberfläche für Windows Mobile

7. Januar 2008

PointUI ScreenshotAm Wochenende habe ich PointUI für mich entdeckt. PointUI versucht die Bedienung von Windows Mobile grundlegend zu verbessern. Die aktuelle Version hat zwar noch einige Macken, der Ansatz ist aber sehr vielversprechend. Vom iPhone mal abgesehen, habe ich bisher noch nichts Vergleichbares gesehen. Die Bedienung ist schnell, intuitiv, schick und praktisch. Für Neugierige gibt es auch ein kleines Video-Beispiel.

PointUI kann wie ein ganz normales Programm installiert und deinstalliert werden. Ein integrierter Update-Manager sorgt dafür, dass zukünftige Updates einfach eingespielt werden können. Die Entwickler arbeiten zur Zeit fleißig an Bugfixes und neuen Funktionen.

Und das beste zum Schluss: PointUI ist kostenlos. Auf jeden Fall ein sehr spannendes Projekt, das ich voraussichtlich noch eine ganze Weile lang mitverfolgen werde.

Google Reader mit Drag & Drop

1. Dezember 2007

Google ReaderHeimlich still und leise können Feeds im Google Reader jetzt auch per Drag & Drop (nicht zu verwechseln mit Push & Pull) verschoben werden. Sehr praktisch. Mehr dazu im Google Reader Blog.

3D-Drucker für $5.000

25. September 2007

3D-Drucker2008 sollen die ersten 3D-Drucker für unter $5.000 verkauft werden. Es wird vermutet, dass dieser Drucker in vier Jahren nur noch $1.000 kosten wird. Rapid Prototyping für alle!

Wenn die ersten Drucker dieser Art erst mal in die Hände von kreativen Menschen fallen, kann daraus unter Umständen ein völlig neuer Markt entstehen. Ich hätte da schon ein paar Ideen im Kopf, die ich dann in ungefähr zehn Jahren umsetzen könnte, wenn jeder so einen Drucker für $100 zu Hause stehen hat.

Aber auch jetzt schon sind solche Drucker auf jeden Fall eine Sache, die ich im Auge behalten werde. Ich will unbedingt mal einen Funbug prototypen.

New York Times kostenlos

20. September 2007

Seit gestern ist das Online-Angebot der New York Times kostenlos verfügbar und beinhaltet sämtlichen Inhalte der Print-Ausgabe. Das bisher kostenpflichtige Angebot läuft somit aus. Sauber.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch lokale Zeitungen diesen Schritt demnächst mal gehen werden. Gäbe es beispielsweise die Pforzheimer Zeitung oder den Pforzheimer Kurrier ebenfalls kostenlos online zu lesen, würde ich diese ganz automatisch sehr viel regelmäßiger lesen.

Layout, Druck und Versand einsparen, Inhalte kostenlos anbieten und mehr Werbeeinnahmen einsacken. Vielleicht ist das zu einfach gedacht, wäre aber sicherlich machbar und ein Schritt in die Richtung, in die es in den nächsten Jahren immer mehr gehen wird: online.

Habe ich jetzt tatsächlich die NYTimes mit der PZ in einem Atemzug erwähnt?

Google Reader in Deutsch

18. September 2007

Google ReaderGoogle Reader (älterer Eintrag dazu) gibt es jetzt auch in Deutsch. Noch dazu gab es vor wenigen Wochen ein mittelschweres Update, das auch gleichzeitig das Ende der Beta-Phase einleitete.

Aktuell habe ich 142 Feeds abonniert und damit in den letzten 30 Tagen etwa 15.764 Artikel gelesen überflogen. Noch vor einem Jahr bin ich beinahe jeden Artikel einzeln aufgerufen. Inzwischen dürften gut 80% meiner Online-Aktivitäten von Google Reader ausgehen. Eine Website, die Informationen anbietet und kein Feed hat, ist für mich uninteressant. Nur gut, dass das inzwischen so ziemlich alle Website-Betreiber mitbekommen haben und das Potential hinter ihren Feeds erkannt haben.

Vor gerade mal zwei Jahren musste ich mir meinen Website-Reader noch mühsam selbst programmieren und an jede Website individuell anpassen. Ich taufte das kleine Tool liebevoll »Grapscher«. Richtige Feeds hatte damals so gut wie keine Website. Es ist wirklich unglaublich wie schnell sich das entwickelt und verbreitet hat. Und auch wenn Blogs immer wieder als unnütz verschrien werden – letztendlich waren zum Großteil gerade sie dafür verantwortlich, dass Feeds heute von vielen Anwendungen unterstützt werden, und dass meine bevorzugten Inhalte heute zu mir kommen, anstatt ich zu ihnen.

Nichts verstanden? Aufklärung!

Hardware und Software von Apple

9. August 2007

AppleIch hatte noch nie einen Computer von Apple und abgesehen von ein paar Stunden am MacBook einer Freundin habe ich mich auch noch nicht intensiv mit den Anwendungen darauf beschäftigt. Von daher mag dieser Eintrag sehr oberflächlich und laienhaft wirken und genau das wird er wohl auch sein, aber es fällt mir zunehmend schwerer Apple nicht zu beachten.

Windows Vista sollte ursprünglich herausragende Neuerungen mit sich bringen, die mir die Arbeit im Büro und das Verwalten privater Daten erleichtern würden. Leider ist bis heute nichts daraus geworden. Im Gegenteil: Vista hat zum Beispiel von Beginn an Probleme mit dem schnellen Kopieren von Dateien. Dieser Fehler wurde heute, nach einem halben Jahr, korrigiert. Leider nur teilweise und für meine Anforderungen nicht zufriedenstellend. Solche grundlegenden, aber auch viele andere Dinge, lassen meinen Blick schon mal in andere Lager schweifen.

Eine einzelne Grafik wie diese verdeutlicht sehr schön was mich und Apple verbindet: ich mag es wenn Dinge einfach sind und einfach funktionieren. Und wie könnte man sich dem Charme dieses Computers entziehen? Ganz zu schweigen von dieser Tastatur. Okay, ich bin ein Tastatur-Fetischist. Im Elektronikladen findet man mich immer bei den Eingabegeräten.

Aber es ist nicht nur die Hardware, die mich seit einigen Monaten zum Nachdenken bringt. Auch das, was ich von der Software so mitbekomme lässt mich nicht kalt. Gerade habe ich mir die letzte Keynote von Apple angesehen. Dort werden Anwendungen gezeigt, die meiner Meinung nach unglaublich einfach, elegant und effizient bedienbar sind. Bestes Beispiel dafür ist die letzte Anwendung in der Keynote namens »Numbers«. Wen muss ich bei Microsoft bestechen um solch eine grandiose Druckvorschau (Film) zu bekommen?

Bei fast jeder einzelnen Anwendung, die in dieser Keynote präsentiert wurde, gab es Momente in denen ich am liebsten sofort einen Mac bestellt hätte. Mein privater PC hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, pfeift aus dem letzten Loch und mein nächster Rechenknecht wird ebenfalls wieder ein PC werden – aber ich bin gespannt wie das in fünf Jahren aussehen wird.

Der Apple-Werbeblock wäre an dieser Stelle dann beendet.

Photosynth Demo

5. Juni 2007

Photosynth sah für mich auf den ersten Blick wie ein weiteres überdimensioniertes Tool zur Bildverwaltung aus – bis ich das hier gesehen habe. Und das haut mich vom Hocker. Wenn das tatsächlich so funktioniert wie es aussieht, dann kann sich Google den enormen Aufwand mit Street View sparen.

Nostrafunbug prophezeit für 2012 Navigationssysteme mit realistischen 3D-Ansichten und hochauflösenden Texturen.

RSS-Feeds mit Google Reader

2. Juni 2007

GoogleIch bin umgestiegen. Meine RSS-Feeds lese ich seit etwa einem Monat nicht mehr mit Sage, sondern mit dem Google Reader.

Das ganze hat den enormen Vorteil, dass ich sowohl zu Hause als auch im Büro sofort sehe, wo neue Beiträge hinzugekommen sind und dann auch gezielt nur diese lesen bzw. scannen kann. Die Verwaltung der einzelnen Feeds könnte etwas besser sein, aber sobald man sich an die Bedienung gewöhnt hat, kommt man sehr schnell durch sämtliche Beiträge (Video). Dabei helfen unter anderem praktische Keyboard-Shortcuts. Mit »j/k« springt man zum Beispiel bequem von einem Beitrag zum nächsten und der Beitrag wird dabei automatisch als gelesen markiert. Viel einfacher geht es eigentlich kaum noch.

RSS-IconEinzelne Beiträge lassen sich für späteres Wiederfinden taggen oder durch einen Stern markieren. Die Feeds selbst, können ebenfalls zu Tags bzw. Ordnern gruppiert werden.

Selbst eine Offline-Funktion ist seit ein paar Tagen integriert. Diese benutze ich zwar nicht, war aber für viele Benutzer bisher ein Grund den Google Reader nicht zu benutzen.

Ich war anfangs sehr skeptisch, da ich noch die erste Version des Readers kannte, die doch arg unbrauchbar war. Aber je länger ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr gefiel mir der neue Reader und umso schneller hatte ich meine tägliche Dosis an Informationen hinter mir.