Rutsch

31. Dezember 2008

Einen guten!

Es war ein gutes Jahr. Eigentlich sogar ein sehr gutes. Anfangs zwecks Firmenumzug und Umfirmierung und uneinsichtigen Behörden zwar turbulent und aufwühlend, dann aber doch recht schnell wieder angenehm und nicht zuletzt erfolgreich. Prognosen wurden im positiven Sinne übertroffen und auch nach fünfeinhalb Jahren Selbstständigkeit habe ich immer noch das Gefühl das Richtige zu tun.

Auf Funbug.de war es in diesem Jahr so ruhig wie noch nie zuvor. Ich könnte jetzt behaupten es läge daran, dass ich nicht mehr dazu komme weil ich so viel zu tun habe – aber das wäre glatt gelogen. In den letzten Monaten hat mir vielmehr die Lust gefehlt. Ich gehe aber davon aus, dass diese aber schon bald wieder Einzug finden könnte.

2008 war auch das ersten Jahr mit einer Abmahnung wegen eines gewissen Eintrags. Und dabei hat es nicht nur mich getroffen. Aber was will man von derartigen Anbietern schon erwarten.

An dieser Stelle vielen Dank an all euch treue Besucher, Leser und Kommentatoren. Ganz besonders euch alles Gute fürs neue Jahr! Gute Vorsätze gibt es für das neue Jahr keine. Das überlasse ich ausnahmsweise mal allen anderen. Gerne auch hier in den Kommentaren. ;)

2009 – volle Kraft voraus!

Weihnachten

23. Dezember 2008

Frohe!

Das Hintergrundlied aus der SWR3 Morning Show

16. Dezember 2008

Es kommt fast jeden Morgen auf SWR3 in der Morning Show zwischen 8 und 9 Uhr. Es trällert munter fröhlich vor sich her. Mein absolutes Gehör meint eine Flöte zu erkennen. Mein geografisches Gefühl sagt mir, es könnte schwedischer Herkunft sein. Ich habe jeden gefragt, stundenlang gesucht, E-Mails an die SWR3-Redaktion geschrieben – alles ohne Erfolg.

Wer die Auflösung in Form eines Kommentars hinterlässt, darf hier vor Ort einmal in meine XL-Packung M&M’s reingreifen. Danke Martin! :)

Auflösung

Es ist aus dem Film »My Name Is Nobody« mit Bud Spencer Henry Fonda und Terrence Hill.

Auf einem ARAL-Tankbeleg

12. Dezember 2008

Wir sind 24h für Sie da um für Sie da zu sein.

Na, das ist doch mal was!

Bedruckte Umweltplakette für 5,50 €

9. Dezember 2008

Ich liebe Umweltplaketten. Sie sehen wunderhübsch grottig aus, bringen überhaupt nichts und kosten dann auch noch Geld. Da lässt es sich die Weltstadt Pforzheim natürlich nicht nehmen ab Januar 2009 eine Umweltzone einzuführen. Besonders hübsch sind die mit liebevoll ausgearbeiteter Handschrift ausgefüllten Plaketten. Gerne auch mal in schief.

Ich habe mir jetzt eine Plakette bei plakette24.de bestellt (keine Werbung, tatsächlich so geschehen). Einfach Formular ausfüllen, Fahrzeugschein durchfaxen und zwei Tage später eine maschinell bedruckte Plakette für 5,50 EUR inkl. Versand erhalten. Sehr schön.

Jetzt habe ich nur noch ein Problem: auf der Plakete steht »Verklebetemperatur nicht unter +10°C«. Na dann warten wir doch mal auf schönes Wetter.

Das Wetter ganz einfach

24. Oktober 2008

Das Wetter kann so einfach sein.

VMware 2 mit Bridget Network

8. Oktober 2008

VMwareHeute morgen habe ich mich in einem Anflug von Euphorie dazu entschieden unseren VMware Server auf die neue Version 2 zu aktualisieren. Das ging auch soweit alles problemlos seinen Weg – bis ich feststellen musste, dass das Netzwerk nicht funktionierte. Satte vier Stunden habe ich dann damit verbracht, eine Lösung für das nicht funktionierende Netzwerkproblem zu finden.

Im VMware Web Access (das was vorher mal die VMware Server Console war) einfach eine neue manuelle MAC-Adresse für die Netzwerkverbindung festlegen, anschließend in den VM-Clients die neue Netzwerkkarte erkennen lassen und ggf. IPs zuweisen. Schon klappt’s wieder.

Und wenn die VMs beim Neustart des Hosts gleich mit starten sollen, einfach unter »Commands → Configure VM → Advanced → Configuration Parameters« einen Entry »Autostart« mit Value »poweron« erstellen.

Warum sind eigentlich alle Telkos unfähig?

26. September 2008

Ich kann in Worten nicht ausdrücken wie sehr ich Telekommunikationsunternehmen hasse. Ich verabscheue sie. Sie sind grottenschlecht organisiert, nie zu erreichen (Ironie!) und eigentlich geht fast immer alles schief, was auch nur irgendwie schief gehen kann. Das ist aber noch nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass man dummerweise auf mindestens ein Unternehmen angewiesen ist, wenn man telefonieren oder einfach nur online sein möchte.

Seit vier Tagen habe ich zu Hause kein Internet, weil ein offenbar unfähiger Mitarbeiter das Blaue vom Himmel versprochen, es aber dann nicht gehalten hat: »Die Umstellung ist kein Problem, das machen wir dann so, dass es nahtlos übergeht.« – Bis dato wurden mir noch nicht mal die neuen Zugangsdaten mitgeteilt. Die Rede ist hier übrigens von dem Unternehmen mit den unübersichtlichsten Rechnungen, die nicht mal deren Hotline-Mitarbeiter verstehen, geschweige denn erklären können.

Diverse andere Unternehmen bringen es sogar fertig einen Vertrag zu bestätigen, diesen dann selbst nach vier Monaten Wartezeit nicht auszuführen, für diese »Leistung« eine Rechnung stellen, die nach zweieinhalb Jahren erneut angemahnt wird. Das selbe Unternehmen ruft dann aber alle zwei Monate an und will einem die neuesten Angebote andrehen. Versteckte Kamera?

Und das alles bleibt ja nicht ohne Folgen. Immer wenn jemand die Namen dieser Unternehmen in meiner Gegenwart erwähnt, bekomme ich plötzlich ganz schlecht Luft, mein Puls steigt und ich bekomme spontane Schweißausbrüche.

Kleiner Tipp am Rande:
Bei Briefwechseln mit Telkos immer in großen Buchstaben »ESKALATION« auf Umschlag und Dokument schreiben. Angeblich soll das bei manchen Telkos helfen gewisse Vorgänge zu beschleunigen.

Update am 08.10.2008:
Gerade erhielt ich einen Anruf, dass es jetzt nur noch [sic] 6-10 Tage dauern wird, bis ich meine neuen Zugangsdaten erhalte. Bitte, nur nichts überstürzen liebe Telekom.

Update am 25.10.2008:
Es grenzt beinahe an ein Wunder, aber nach unzähligen weiteren Telefonaten und Beschwerden, hat sich heute an einem Samstag ein Techniker erbarmt und den Port neu geschaltet. Ich überlege noch ob ich diese Odysee als Roman in Buchform veröffentlichen soll.

Lautloses Schreien

12. September 2008

Shouting VaseMorgens um 6:30 Uhr mal wieder in einer 30er-Zone aus einem stehenden Fahrzeug heraus belichtet worden? Da ist man auf einen Schlag schneller wach als einem lieb ist. Aber kein Problem, die Schrei-Vase schafft Abhilfe – zumindest was die Lautstärke des nachfolgenden Wutausbruches betrifft.

Können die nicht einfach nur Spätaufsteher blitzen? Gna!

Alpamare in Bad Tölz

9. September 2008

Nach Aquatoll und Fildorado packten das LFG und ich im Urlaub die Badesachen und besuchten voller Vorfreude das Alpamare in Bad Tölz.

Eintritt und erster Eindruck

Die Vorfreude wurde von saftigen 27 Euro Eintrittspreis pro Nase (gut, dass wir jeweils nur eine Nase haben) schon stark gedämpft und wurde auch beim Anblick der in die Jahre gekommenen Umkleidekabinen nicht besser. Immerhin kann man im Bad mit Chipkarte bezahlen. Das Zurücklaufen zur Kabine um Geld zu holen erübrigt sich dadurch.

Näher hingesehen

Ganz allgemein macht das Bad auf mich einen eher veralteten Eindruck. Die Spanndecke über dem Wellenbad wurde schon mehrmals geflickt, die Stühle und Liegen haben auch schon bessere Jahre erlebt, die geringe Anzahl der Duschen ist ein schlechter Witz (ich musste mehrere Minuten anstehen und das Bad war nicht mal sonderlich voll) und für den »Endless Peak«, eine Mini-Surf-Anlage, müsste man noch mal 3 Euro extra berappen. Letzteres haben wir aufgrund nicht vorhandener Surf-Künste ausgelassen.

Für die eher erholungsorientierten Besucher gibt es einen großzügigen Außenbereich mit diversen Unterwasserdüsen und Liegen sowie ein spezielles Jodsolebecken mit gelblichem Wasser, das offenbar gut für die Gesundheit sein soll. Für sportlich ambitionierte gibt es ein überdachtes Becken, in dem man gut ein paar Bahnen ziehen kann. Saunen, Solarien und ein kleines »Restaurant« fehlen auch nicht.

Die Rutschen

Für Spaßbad-Liebhaber sind die Rutschen eine wahre Pracht. Es gibt sieben an der Zahl und sie machen alle Spaß. Im Grunde ist für jeden etwas dabei: auf seinen eigenen vier Buchstaben, Einzel- oder Zweier-Bob oder Kopf voraus auf einer Rutschmatte. Diverse Einlagen wie Kaltwasserspritzer, Ton- und Lichteffekte, Dunkelheit und ein schreiendes LFG runden die Fahrten ab. Wären wir nicht irgendwann vom Tragen der Hilfsmittel und der vielen Treppenstufen erschöpft gewesen, würden wir vermutlich immer noch rutschen. Es ist wirklich schwer genug davon zu bekommen. Die Rutschen sind – zumindest für uns – also das absolute Highlight des alpamare und könnten den hohen Eintrittspreis fast in Vergessenheit geraten lassen.

Beschilderung

Aber leider nur fast. Ein weiteres großes Manko am Bad ist auch die Beschilderung. Umkleidekabinen-Nummern sind schlecht bis gar nicht ausgeschrieben; in welcher Rutsche mit welcher Unterlage gerutscht werden darf, muss erst entschlüsselt werden oder ist nicht sofort erkennbar; und auch die einzelnen Bereiche sind relativ schlecht erkennbar. Um beispielsweise die Rutschen zu finden, muss man durch eine Drehtür über der steht »Hier musst Du durch«. Ein Schriftzug »Zu den Rutschen« wäre wesentlich hilfreicher gewesen.

Fazit

Das alpamare wirkt auf mich als könne es sich nicht entscheiden ob es ein Erlebnisbad oder ein Wellness-Bad sein möchte. Ich würde es nicht noch mal erneut besuchen, solange es keine neuen Attraktionen geben oder der Preis drastisch reduziert wird. Die Rutschen rechtfertigen einen einmaligen Besuch aber allemal und sind es wirklich wert gesehen zu werden.