Das Wetter ganz einfach
24. Oktober 2008Das Wetter kann so einfach sein.
Das Wetter kann so einfach sein.
Google hat seit wenigen Tagen ein neues Favicon, das meiner Meinung nach nicht sonderlich gelunden ist. Und weil das offensichtlich nicht nur mir so geht und Google selbst wohl auch nicht ganz damit zufrieden ist, suchen sie ein neues Favicon.
In einem 10-Minuten-Schnellschuss und einem Anflug überschwänglichen Enthusiasmus, habe ich dann das hier gemacht. Leider war ich wohl nicht der einzige mit dieser Idee.
Ich habe mich jetzt eine knappe Stunde mit dem Redesign von openBC/XING beschäftigt. Mein erster Eindruck hat sich über diese Zeit nicht verändert: ich halte es leider für nicht gelungen. Gründe sind unter anderem:
Dass mir die Farbgebung nicht zusagt, mag ja noch Geschmackssache sein. Aber das alte Layout war um Welten übersichtlicher und einfacher zu bedienen. Die Funktionen scheinen ansonsten weitestgehend gleich geblieben zu sein. Besondere Neuerungen konnte ich nicht erkennen.
In meinen Augen hätte man sich dieses Redesign getrost sparen können. Bleibt nur zu hoffen, dass da noch an der einen oder anderen Ecke etwas gefeilt wird. Vorzugsweise mit einer eher gröberen Feile.
Seit heute ist der Internet Explorer 7 in Englisch verfügbar. Die deutsche Version soll in den nächsten Tagen oder Wochen folgen. Aus diesem Anlass also dieser Eintrag.
Webdesigner müssen Websites auch in älteren Browser-Versionen testen. Mit Firefox, Opera, etc. ist das kein Problem. Beim Internet Explorer wird es da schon etwas kniffliger. Microsoft rät offiziell dazu, einzelne virtuelle PCs aufzusetzen. Das ist leider nicht nur unkomfortabel, sondern noch dazu sehr lastintensiv. Was also tun?
Dieser Eintrag fasst kurz zusammen was getan werden muss um verschiedene Versionen des Internet Explorers auf demselben System parallel laufen zu lassen. Es wird davon ausgegangen, dass der IE7 bereits installiert ist. Das ganze ist viel einfacher als es zunächst den Anschein hat.
Die einzelnen Versionen können unter browser.evolt.org heruntergeladen werden. Die ZIP-Dateien werden anschließend am besten in sinngemäße Verzeichnisse entpackt (z.B. IE6, IE55 und IE5).
Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, erhöht aber die Übersicht. Im Artikel »Taming Your Multiple IE Standalones« von Manfred Staudinger wird das alles sehr ausführlich beschrieben. Ich fasse mich kurz: für jede der Versionen gibt es je eine DLL, die dafür sorgt, dass die Versionsnummer der gerade geöffneten Internet Explorers in der Titelzeile des Fensters angezeigt wird. Diese DLLs müssen lediglich heruntergeladen und im jeweils entsprechenden Verzeichnis abgelegt werden.
Damit Conditional Comments auch in den älteren Versionen funktionieren (nützlich wenn bspw. versionseigene Style-Sheets angezeigt werden sollen) muss die Registry bearbeitet werden (bitte nur wer sich damit auskennt). Im Pfad »HKLM\Software\Microsoft\Internet Explorer\Version Vector\« muss der Wert »IE« umbenannt werden in »zIE«. Testen kann man das ganze dann hier.
Die älteren Browser haben ein paar Einschränkungen. So funktionieren beispielsweise einige Menüpunkte nicht. Das spielt aber eigentlich auch keine Rolle. Schließlich werden lediglich das Layout und das Verhalten der Website getestet. Im Endeffekt hat man somit die Internet Explorer 7, 6, 5.5 und 5 parallel auf demselben System laufen. Und das ist doch schon mal was. :)
Sollte ich in diesem Eintrag etwas vergessen oder übersehen haben, lasst es mich wissen.
Das sind die liebevoll ausgesuchten Namen der neuen Schriftarten in Windows Vista. Gerrit war so nett und hat sich die Mühe gemacht einen Spickzettel mit Blindtexten der neuen Schriftarten als PDF anzufertigen.
Noch so ein kleines Freeware-Tool, das einem die Arbeit am PC (nicht nur als Webdesigner) leichter machen kann ist Sizer.
Mit einem Rechtsklick auf den unteren rechten Rand eines Fensters, kann man dieses auf beliebige vordefinierte Größen anpassen. Verändert man die Größe eines Fensters wie gewohnt, wird mittels eines unscheinbaren Tooltips die aktuelle Größe angezeigt.
Sizer ist sehr flexibel konfigurierbar. Beinahe jede Funktion lässt sich gezielt an- oder ausschalten. Und wie sich das für ein anständiges Programm gehört gibt es auch eine detaillierte Funktionsübersicht inklusive Screenshots.
Ich hasse es wenn Websites ungefragt meine Lautsprecher missbrauchen.
Firefox hat die praktische Funktion mehrere Websites mit einem Klick als Tabs zu öffnen. Je nach Bookmarks-Ordner öffnen sich also auf einen Schlag über zwanzig Tabs. Und irgendeiner von diesen zwanzig geöffneten Tabs spielt plötzlich ungefragt irgendein dummes Sound-File oder ein Video ab. Auf die Schnelle ist es dann natürlich schwer herauszufinden welche Website nun für den Lärm verantwortlich ist.
Aber eines ist garantiert: sobald ich es herausgefunden habe, verschwindet diese Website ziemlich schnell aus meinen Bookmarks.
Warum ich beim Erstellen von Websites validen Quellcode schreibe und auf die Einhaltung von Webstandards achte? Nun, ein Grund dafür ist beispielsweise der, dass spätere Veränderungen an der Website um ein Vielfaches schneller und einfacher von der Hand gehen. Im Grunde ist das eine Win-Win-Win-Situation.
Davon abgesehen fällt besonders bei größeren Projekten durch den optimierten Quellcode noch eine erhebliche Traffic-Ersparnis ins Gewicht und Suchmaschinen kommen mit semantisch aufgebautem Code wesentlich besser zurecht.
Warum ich das gerade jetzt schreibe?
Weil ich mich heute durch den drei Jahre alten WYSIWYG-generierten Quellcode eines so genannten Webdesigners wühlen musste und für änderungen, die unter normalen Bedingungen in einer halben Stunde erledigt gewesen wären, knapp vier Stunden beschäftigt war. Angesichts der fiesen Tabellen-Monstern, die ich da bezwingen musste, läuft es mir jetzt noch eiskalt den Rücken herunter. Brrr…
»Konnte nicht diesen Vorgang beenden, weil eine Anweisung gescheitert ist.«
Mit dieser zweifelhaft übersetzten und überaus aussagekräftigen Fehlermeldung quittierte mein Photoshop heute plötzlich die »Für Web speichern«-Funktion, die übrigens auch mit dem Shortcut »STRG+ALT+UMSCHALT+S« erreichbar ist.
Kurz geärgert, schnell gegoggelt, und was kam dabei raus?
… und schon kann man wieder fürs Web optimierte Bilder speichern.
Die Firma XY möchte eine neue Internetpräsenz, sprich »Website«, um ihre bestehenden und potentiellen Kunden näher über sich und ihre Produkte zu informieren. In den meisten Fällen wird nun ein Mitarbeiter der Firma XY damit beauftragt ein paar Angebote einzuholen. Dabei kommen dann nicht selten solche Anfragen zu Tage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unsere Firma benötigt eine neue Internetpräsenz. Etwa 20 Seiten. Bitte senden Sie uns umgehend Ihr Angebot zu.
MfG
Mitarbeiter Huber
Firma XY
Nun zum Vergleich ein denkbar ähnlicher Vorgang:
Firma XY möchte neue Autos kaufen. Wieder wird ein Mitarbeiter der Firma XY damit beauftragt eine Marktsichtung zu machen und verschiedene Angebote einzuholen. Dem Mitarbeiter würde es im Traum nicht einfallen solche Briefe an nahegelegene Autohäuser zu schreiben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unsere Firma benötigt neue Autos. Etwa 20 Stück mit je vier Rädern. Bitte senden Sie uns umgehend Ihr Angebot zu.
MfG
Mitarbeiter Huber
Firma XY
Das lass ich jetzt einfach mal so stehen.