Frauen an der Tankstelle
19. November 2007
Ich könnte mich ja köstlich über dieses Video über Frauen an der Tankstelle amüsieren. Kann ich aber nur bedingt, denn ich habe auch schon mal drei Liter Benzin in einen Diesel getankt bis ich meinen Irrtum erkannte. Beim A3 kam ich mir auch etwas dämlich vor, als ich in der Bedienungsanleitung nachlesen musste wie sich der Tankdeckel öffnen lässt.
Das Schlimmste war aber das allererste Mal selbstständig Tanken mit meinem VW Käfer. Damals habe ich bis zum Rand vollgetankt. An der Kasse fiel mir dann auf, dass ich meinen Geldbeutel nicht dabei hatte. Also lies ich meinen Schlüssel als Pfand beim Tankwart und fuhr nach Hause um meinen Geldbeutel zu holen. Dort kam ich aber nicht rein. Den Schlüssel hatte ja der Tankwart. Töröh! Also weiter zur Oma um kurz Geld zu leihen und anschließend wieder ab zur Tanke. Dort angekommen sah ich neben der Zapfsäule meinen Tankdeckel, den ich dort vor lauter Aufregung einfach vergessen hatte. Durch meine wohl etwas rasantere Fahrweise und die ungünstige Bauweise der Tankeinfüllung beim Käfer, ist während der Fahrt fast der halbe Tankinhalt herausgeschwappt.
Ich tankte also noch mal voll, beglich meine nun zwei offenen Rechnungen beim Tankwart und bekam meine Schlüssel wieder. Das war vielleicht ein Spaß – für den Tankwart!
Für die Frauen und die Frauen unter den Männern: ich bin männlich, war damals 18 und hatte schon genügend Vorkenntnisse beim Tanken vom Motorrad. Seither bin ich froh, dass ich einen Benziner fahre und es hier nicht möglich ist Diesel einzufüllen, und dass mein Tankdeckel mit einem kleinen Gummi am Auto befestigt ist. Ich muss mir also nur noch merken auf welcher Seite ich tanken muss – nämlich auf der anderen.
Am linken Scheibenwischer meines Autos gibt es diesen gelben Punkt über den ich mich eigentlich ständig aufregen könnte, zumal er mir nicht zuletzt permanent ins Auge sticht. Deswegen übermale ich ihn regelmäßig mit schwarzem Edding und habe so für die nächsten zwei Monate wieder Ruhe.