Archiv der Kategorie „Technisches“

Top-Kopfhörer für kleines Geld

25. Januar 2009

Koss Sporta Pro KopfhörerUm sich beim Arbeiten konzentrieren zu können brauchen die einen absolute Ruhe, andere gute Musik. Der MGD gehört zu ersteren, ich dagegen meist zu letzteren.

Um effektive Arbeit für uns beide zu gewährleisten, trage ich seit langer Zeit Kopfhörer im Büro. Bis vor kurzem hatte ich dabei einen Noname-Kopfhörer zurückgegriffen, den ich irgendwo zu Hause rausgekruschtelt habe. Beim weihnachtlichen Stöbern durch Amazon fiel mir dann eher durch Zufall ein relativ preiswertes Modell auf, von dem offensichtlich alle sehr begeistert schienen. Es war der Koss Sporta Pro. Und da sich Fetzen der Ohrpolster meines alten Kopfhörers in immer häufigeren Abständen abends in meinem Ohr wiederfanden – was auch irgendwie doof aussah – griff ich also zu.

Dieses kleine unscheinbare Teil hat mich dann wirklich vom Hocker gehauen. Sicher dürfte es an einem Schönheitswettbewerb nicht mal teilnehmen und die Verarbeitung ist nicht wirklich hochwertig, aber ich habe noch nie einen so satten Bass aus einem so günstigen Kopfhörer bekommen und die zusätzlich abstützenden Polster, die über dem Ohr liegen lassen schon nach kurzer Zeit vergessen was man da auf dem Kopf hat.

Tolle Wurst und deswegen absolut empfehlenswert.

Sony Cybershot DSC-T700 Digitalkamera

23. Januar 2009

Sony Cybershot T700

Das LFG hat sich kurz vor dem Winterurlaub noch eine neue Kamera via Express-Versand liefern lassen um auch ja jeden blauen Fleck Himmel dokumentieren zu können. Das auffälligste Merkmal der Sony Cybershot DSC-T700 ist sicherlich, dass sie – vom Auslöser abgesehen – komplett über einen Touchscreen bedient wird, der die gesamte Rückseite der Kamera in Anspruch nimmt. Und das funktioniert erstaunlich gut. Selbst kompliziertere Funktionen können mit einem relativ intelligenten Menü schnell angesteuert werden. Von Makroaufnahmen bis Kurzzeitbelichtung kann alles händisch eingestellt werden.

Das Teil ist aber auch absolut Point-and-Shoot tauglich. Die Kamera ist blitzschnell einsatzbereit und wählt fast immer ein sinnvolles Programm. Wenn sich die Software unsicher ist, erstellt es sogar zwei Bilder kurz hintereinander – einmal mit und einmal ohnen Blitz. Fantastisch!

Der Akku scheint keine Grenzen zu kennen und ein eingebauter 4-GB-Speicher lässt bei 5-Megapixel-Aufnahmen (wer knippst schon mit 10?) gute 1.400 Bilder zu. Mehr als genug. Auch der Stabilitätssensor ist für mich ein kleines Wunder der Technik. Selbst bei extremer und absichtlicher Verwackelung habe ich es teilweise nicht hinbekommen ein verschwommenes Bild zu schießen.

Zugegeben: meinen alte Kamera hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber in die DSC-T700 habe ich mich sofort verliebt. Schmal, leicht, schnell, gut. Theoretisch kann das nur noch der Nachfolger toppen, der statt Übertragung zum PC mit Datenkabel das ganze über WLAN macht.

Spannendes Backup

18. August 2008

Externes Laufwerk von TrekstorVor zwei Tagen dachte ich noch es rieche irgendwie komisch unterm Tisch hervor. Gestern schlug dann mein Backup fehl. Der Geruch kam offensichtlich vom Netzteil meines externen Laufwerks, das sich vor lauter Spannung kurzerhand dazu entschlossen hatte, heimlich still und leise durchzubrennen.

Gut wenn man vom Backup noch ein Original hat. Und 750 GB für 99 Euro ist ja fast geschenkt.

HighEnd-PC für unter 1.000 Euro

9. April 2008

Vor sieben Jahren habe ich meinen letzten PC gekauft. Selber zusammen gebaut. Außer dem hohen Verschleiß an Netzteilen hatte ich auch nie Probleme. Doch irgendwann merkt man dem PC sein Alter dann doch an. Erst recht wenn man im Büro an einer wesentlich schnelleren Kiste. Während dem Boot-Vorgang konnte man sich locker mal ein Abendessen zubereiten. Das hatte schon was. Ähnlich alt ist auch der 19-Zoll-TFT, der seine besten Farben auch schon hinter sich hat. Etwas Neues muss her.

Was hab ich nicht alles recherchiert. Nach 7 Jahren fast kompletter Abstinenz was den Eigenbau angeht, musste ich mich erst mal wieder in die Materie einfühlen, die neuen Prozessoren abwägen, Grafikkarten-Benchmarks studieren und Geräuschpegel gegen Leistung abwägen. Aber man bildet sich ja schließlich gerne weiter. Die Einzelteile kamen von hardwareversand.de (3 Tage Lieferzeit), der Prozessor vom arlt.com in Pforzheim und das Mainboard vom K&M in Karlsruhe. Letztere beide allerdings nur, weil sie nirgends sonst verfügbar waren.

Ein weiteres defektes Netzteil (wieso nur?) und zwei blutige Hände später (diese neumodischen 1-Kilo-Lüfter sind verdammt scharfkantig) schnurrt unter meinem Tisch nun ein so genannter HighEnd-Rechner vor sich in. Aktuelle Spiele, butterweich in 1280×1024er-Auflösung mit maximalen Details? Check.

Hier die Eckdaten:

  • CPU Sockel 775 Intel® Core 2 Quad Q9450
  • CPU Lüfter Scythe Samuari Master
  • Mainboard Sockel 775 GigaByte GA-EX38-DS4
  • 4 GB RAM Corsair TWIN2X DDR2-800 Kit (4-4-4-12)
  • NVIDIA PCIe MSI NX8800GTS-T2D E-OC (512 MB)
  • HDD SATA Samsung HD501LJ x 2 (RAID 0)
  • DVD-Brenner SATA Samsung SH-S203D
  • Netzteil be quiet! StraightPower 600W
  • Bigtower (wiederverwendet)
  • Windows Vista Business 64 Bit SP1

Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden die besten Spiele der vergangenen vier, fünf Jahre nachzuholen. Ich hoffe nur, dass mich die 64-Bit-Problematik nicht zu sehr trifft. Andernfalls habe ich zumindest etwas über das ich schreiben kann.

Bleibt noch das Warten auf den neuen 24er-TFT D24W33 von Videoseven, der eigentlich schon längst da sein sollte.

3D-Drucker für $5.000

25. September 2007

3D-Drucker2008 sollen die ersten 3D-Drucker für unter $5.000 verkauft werden. Es wird vermutet, dass dieser Drucker in vier Jahren nur noch $1.000 kosten wird. Rapid Prototyping für alle!

Wenn die ersten Drucker dieser Art erst mal in die Hände von kreativen Menschen fallen, kann daraus unter Umständen ein völlig neuer Markt entstehen. Ich hätte da schon ein paar Ideen im Kopf, die ich dann in ungefähr zehn Jahren umsetzen könnte, wenn jeder so einen Drucker für $100 zu Hause stehen hat.

Aber auch jetzt schon sind solche Drucker auf jeden Fall eine Sache, die ich im Auge behalten werde. Ich will unbedingt mal einen Funbug prototypen.

Samsung ML-2010R – klein, gut, günstig

22. September 2007

Samsung ML-2010RUnter meinem Schreibtisch steht seit kurzem ein neuer Laser-Drucker. Er nennt sich Samsung ML-2010R (Hersteller-Informationen) und hat mich gerade mal 75 Euro gekostet.

Ich drucke zu Hause zwar nicht besonders viel, aber wenn ich mal was drucken will, dann sollte das auch funktionieren. Und genau das war bei meinen letzten beiden Tintenspritzern leider nicht der Fall. Ständig waren die Patronen eingetrocknet. Das zwang mich zwar dazu kreativ zu werden, aber irgendwann half selbst das nicht mehr weiter.

Mit dem kleinen Samsung bin ich bisher überaus zufrieden. Er ist genauso groß wie mein alter Lexmark-Tintendrucker, hat größere Einzugs- und Ausgabefächer, ist sogar noch etwas leiser und natürlich wesentlich schneller. Und was man auch mal sagen muss: der Treiber ist einwandfrei. Kaum Schnick-Schnack und alle Einstellungen auf einen Blick.

Einziges Manko: Farbe gibt es zukünftig eben nur noch im Büro. Einmal pro Schaltjahr.

LEDs – Lichtemittierender Unsinn

14. Juli 2007

LED-SchaltzeichenJeder hat sie, aber nur wenige mögen sie: LEDs. Es gibt sie in vielen Farben wie Rot, Grün, Orange, Gelb, Weiß und – ganz neu im Trend – auch in blau. Durch ihr Leuchten wollen sie vermitteln, dass irgendein Vorgang gerade im Gange ist. Dabei unterscheide ich in mehreren Levels.

Bei Level 1 leuchtet die LED freudig vor sich hin. Bei Level 2 blinkt sie und wirkt schon fast ein wenig aufdringlich. Level 3 beinhaltet beide vorherigen Levels, blinkt dabei aber in einem ganz bestimmten Intervall, dessen Bedeutung nur in einem 120-seitigen Handbuch nachzulesen ist. Mein PDA wäre dann irgendwo bei Level 10. Er hat 3 LEDs, die alle zusammen entweder leuchten, blinken, in unterschiedlichen Intervallen blinken und ich glaube sogar, dass die LEDs untereinander ein Eigenleben entwickelt haben und untereinander miteinander kommunizieren. Die Aussagekraft dieser LEDs geht dabei gegen Null.

Was mich aber am meisten fuchst, sind unnötige LEDs. Wenn ich meinen PDA in die Ladestation stelle, gehe ich davon aus, dass er geladen wird. Dazu brauche ich keine LED – und schon gar nicht die ganze Nacht über. Zu allem Überfluss leuchtet diese LED aber selbst dann wenn mein PDA nicht drinsteckt. Sie leuchtet also immer. Genau so gut könnte sie auch gar nicht leuchten.

Mein Fernseher erhellt nachts einen nicht unerheblichen Teil des Raums. Ebenso tut dies mein Haustelefon, gegebenenfalls bis Level 2. An meinem PC-Monitor leuchtet eine grüne LED wenn er an ist. Also dann wenn ich sowieso sehe, dass er an ist! Meine Maus leuchtet unten rot. Das würde sie Tag und Nacht tun. Wieso kann sie sich nach einer gewissen Zeit nicht einfach abschalten?

Den Supergau des LED-Wahnsinns stellt für mich aber immer noch LED direkt am Stecker eines Gerätes dar. Also genau der Teil, der in der Steckdose steckt, irgendwo unterm Tisch, wo kein Mensch auch nur auf die Idee kommen würde einen Blick drauf zu werfen. Meine Steckdosenleiste ist jedenfalls hell beleuchtet. Tag und Nacht.

Liebe Hersteller: spart euch die LEDs. Investiert stattdessen in besser Bedienbarkeit oder gebt mir zumindest irgendwie die Möglichkeit, die LEDs auszuschalten ohne, dass ich jedes Gehäuse dafür auseinander nehmen muss. Super, danke.

Xda orbit: Gespräche freisprechend annehmen

19. April 2007

Was mich bisher ein wenig gefuchst hat: der PDA schlummert in der Kfz-Halterung vor sich hin, plötzlich klingelt es. Jemand will ganz offensichtlich mit mir sprechen. Bisher habe ich nun immer den grünen Abnehmen-Knopf gedrückt und dann fummelig versucht den Freisprechen-Button auf dem Display zu erwischen. Schwierig, umständlich und auch nicht unbedingt ungefährlich.

Aber das geht auch viel einfacher: wenn man nach dem Abnehmen mit der grünen Hardware-Taste, diese kurz darauf einfach noch mal für ca. eine Sekunde gedrückt hält, schaltet das Gerät auf Freisprechen um.

Noch idealer wäre ja, wenn man einfach »Freisprechen« sagen könnte oder das Gerät aufgrund erhöhter Gehirnaktivität (meiner!) erkennt, dass ich gerne abnehmen würde – aber wir wollen mal nicht übertreiben.

iPhone vs. Xda orbit

2. März 2007

Der Xda orbit im Video-Vergleich mit dem iPhone.
Wer dabei wohl besser wegkommt?

(via mobility news)

Navigation mit dem Xda orbit

14. Januar 2007

Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit das TomTom-Navigationssystem des »Xda orbit« (siehe früherer Eintrag) intensiver unter die Lupe zu nehmen. Gleich vorweg, was mich am meisten überrascht hat: fast drei Stunden Fahrt (wohlgemerkt mit deaktiviertem Bluetooth) von Pforzheim nach Köln – also gute 300 Kilometer – und ein während der Fahrt geführtes Gespräch von zwei Minuten benötigten gerade mal 38% der Akkulaufzeit! Ich bin davon ausgegangen, dass mich das Navi auf der Hälfte der Strecke bereits verlassen würde.

Ich bin nach wie vor von der Routenführung überzeugt. Im Kölner Stadtverkehr bin ich zwar wegen einer nicht ganz exakten Beschreibung einmal falsch abgebogen, aber binnen weniger Sekunden führte mich eine freundliche Stimme sofort wieder auf den richtigen Weg.

Man muss nur gut unterscheiden ob man den kürzesten oder den schnellsten Weg wählt. Letzterer ist wohl fast immer auch der gemütlichere. Hier geht es über gut ausgebaute Straßen und man kommt ohne viele Abzweigungen am Ziel an. Dagegen kann es beim kürzesten Weg schon mal vorkommen, dass man sich durch verkehrsberuhigte Zonen und enge Gassen schlängelt, durch die man gerade noch so durchpasst. Bei wenig Verkehr, also nachts, kann der kürzeste Weg aber auch gut mal der schnellere sein.

Vor der Fahrt hat TomTom dank QuickGPS (kostenlose und automatische Synchronisierung via ActiveSync) fast immer schon nach wenigen Sekunden einen oder mehrere Satelliten geortet. Ein sehr nettes Gimmick konnte ich in Köln feststellen: fährt man beispielsweise mit 80 km/h in einen Tunnel, verliert man logischerweise die GPS-Verbindung, aber TomTom ist so schlau und berechnet die weitere Fahrt einfach mit dieser Geschwindigkeit weiter. Das ist besonders dann sehr praktisch, wenn man direkt nach diesem Tunnel eine Ausfahrt erwischen muss.

Kurz und knapp: prima Sache. :)