Archiv der Kategorie „Gedanken“

Begriffsdefinitionen rund ums Bett

3. November 2006

Könnte der eine oder andere Leser dieses Blogs mir bitte mal folgende Begriffe verständlich erläutern? Leserinnen gehen natürlich ebenfalls. Vielleicht in diesem Fall sogar besser.

  1. Bettzeug
  2. Bettbezug
  3. Betttuch
  4. Bettlaken
  5. Bettwäsche

Vor allem: welches davon ist das innere der Bettwäsche (?) und welches davon das äußere? Für mich ist das irgendwie alles das selbe. Andernfalls müsste ich mich mal an eine Bettwäschezeugtuchlakenleinenfachverkäuferin wenden.

Mich interessiert eigentlich hauptsächlich:

  1. Wie heißt das Ding, das über die Matratze kommt?
  2. Wie heißt das Ding, in dem die Daunen bzw. ähnliches Zeugs drin ist?
  3. Wie heißt das Ding, das dann über dieses Daunen-Dings kommt?

Serielles Warten

5. Oktober 2006

Warum ist in deutschen Supermärkten eigentlich immer noch nicht das so genannte »Amerikanische System« zum Verkürzen der Wartezeit an Kassen eingerichtet worden? An Post- und Bahnschaltern gibt es das doch auch schon lange. Die Wartezeitverkürzung wurde durch mehrere Studien belegt. Worauf warten die also noch?

Serielles Warten? Amerikanisches System? Lesen:
- Warum steht man immer in der falschen Schlange?
- Design von Warteschlangensystemen
- FIFO

Brückentag

2. Oktober 2006

Ich wiederhole mich nur ungern. Deswegen hier ein einfacher Link zu einem früheren Eintrag.

Ach, ist dieser technische Fortschritt nicht herrlich?

Kinowerbung

24. Mai 2006

Ist es nicht paradox im Kino mahnende Spots gegen Raubkopierer zu senden, wo sie wohl nie ein Raubkopierer zu sehen bekommt?

Simple rule

22. Mai 2006

Leider nicht jedem Einkäufer klar:

»If you pay bananas, expect monkeys to do the work.«

Befruchten zwecklos

11. Mai 2006

Ich mag den Frühling ja wirklich. Die Winterjacke wird im Keller verstaut, die Abende werden wieder länger, die Temperaturen steigen allmählich und Bäume und Pflanzen beginnen zu blühen.

Aber was ich überhaupt nicht leiden kann ist die drei Zentimeter dicke, gelb leuchtente Blütenstaubschicht, die sich täglich auf meinem schwarzen Auto niederlässt. Hallo? Da kann noch so viel Zeug drauf landen – es würde immer noch kein Baum aus dem Motorraum wachsen.

Obwohl ich zugeben muss, dass es nach einem kurzen Regenschauer schon fast so aussieht als wäre der Lack aufwändig bearbeitet worden.

Verwirrendes Vor und Zurück

8. Mai 2006

Wohin soll's gehen?Noch eine kurze Anregung zum Blättern in Blogs. Angenommen man landet auf Seite Zwei eines beliebigen Blogs. Nun möchte man zur ersten Seite blättern. Blättert man nun also zurück oder blättert man vor? Nun, das ist reine Ansichtssache. Bedeutet »zurück« für mich »neuer« oder bedeutete es »älter«.

Die Bezeichnungen der Navigations-Links sind meiner Meinung nach oft unglücklich gewählt. So kann ein »frühere Einträge« ebenso zweideutig sein wie ein »vorherige Einträge«. Auch hier ist beides Ansichtsache, da es zeitlich gesehen sowohl als »neuer« als auch als »älter« ausgelegt werden kann.

Deswegen ist die eindeutigste Beschreibung wohl »ältere Einträge« und »neuere Einträge«. So ist zumindest die zeitliche Einordnung problemlos möglich.

Zu allem Überfluss kommt noch dazu, dass selbst die Anordnung der Blätterfunktion nichts sagt. Denn je nach Blog blättert man nach links oder nach rechts eine Seite weiter. Schon beim nächsten Blog kann das aber wieder andersum sein.

Eine einheitliche Lösung wird es hierfür wohl nie geben. Aber die korrekte Bezeichnung der Navigations-Links würde es einem schon ersparen erst mit der Maus über den Link zu fahren, nur um in der Statuszeile des Browser nachzusehen wohin der nächste Klick führen würde.

Home-Office

9. März 2006

Wenn es nach mir ginge wäre »Home-Office« das Unwort des Jahres. Wie oft musste ich mir schon den Satz anhören:

»Das kann ich dann von meinem Home-Office aus erledigen.«

Die weitere Aufmerksamkeit, die ich einem solchen Gesprächspartner nach diesem Satz noch widme sinkt meist rapide gegen Null. Wieso kann er nicht einfach »von zu Hause aus« sagen? – Klingt vermutlich zu »unbusy«.

Ganz schlimm sind auch »round about«, »burnout-syndrom«, »downloaden«, »downgeloadet«, »handeln« und »corporate identity« wenn eigentlich »corporate design« gemeint ist (Erklärung).

Anklopfen für Dummies

7. März 2006

Was ich überhaupt nicht leiden kann und wofür ich kein Verständnis aufbringen kann, sind Leute die …

  • nicht anklopfen und einfach die Tür öffnen.
  • anklopfen und im selben Moment noch eintreten ohne eine Antwort abzuwarten.
  • in einem vermeintlich originellen Rhythmus anklopfen.
  • so leise anklopfen, dass es nicht hörbar ist.
  • so leise anklopfen, dass es nicht hörbar ist und sich dann noch beschweren wenn sie keine Antwort bekommen.
  • dermaßen laut anklopfen, dass man sich wundert warum die Tür nicht gesplittert ist.

Ich überlege momentan ob ich nicht mal ein fünf-tägiges Seminar für Klopfer veranstalten sollte. Hätte jemand Interesse?

Wer braucht schon Schlaf?

18. Februar 2006

SchlafIch habe jetzt gut 14 Stunden am Stück geschlafen. Grund war zwar mein leichter Schnupfen, aber ich schlafe an Wochenenden auch sonst gerne mal länger. Und das obwohl man eigentlich so viele Dinge erledigen könnte, würde man nur später ins Bett gehen oder früher aufstehen. Besonders letzteres ist für mich eher problematisch. Das Bett ist noch so schön warm, die Welt da draußen ist so kalt und schließlich soll Schlaf ja so gesund sein. Aber brauche ich ihn wirklich?

Angeblich entwickeln Wissenschaftler derzeit ein Mittel, das den üblichen Schlaf auf nur zwei Stunden verkürzen kann. Der Trick dabei ist, dass man in diesen zwei Stunden die volle Dröhnung des Intensivschlafes (REM) bekommt. Also nur die Phase des Schlafs, die für das gesunde Wohlbefinden wichtig sein soll.

Ein anderer und offenbar ganz natürlicher Ansatzpunkt um mit weniger Schlaf auszukommen ist das so genannte Polyphasic Sleeping. Dabei schläft man sechs Mal am Tag für etwa 20-30 Minuten. Das würde bedeuten man schläft gerade mal 2-3 Stunden am Tag. Steve Pavlina hat genau das ausprobiert und während dessen ausführlich darüber berichtet.

Aber am Erstaunlichsten ist für mich wie der Vietnamese Thai Ngoc seit über 30 Jahren komplett ohne Schlaf auskommt. Nachdem ich das gelesen habe stelle ich mir doch nicht ganz unberechtigt die Frage: wer braucht schon Schlaf?