Archiv der Kategorie „At Work“

Adressdatenbank-Artikel gelöscht

23. Februar 2009

Mittlerweile bekomme ich wöchentlich mehrere E-Mails und Anrufe ob ich dem einen oder anderen nicht in der Angelegenheit mit Adressdatenbank-Anbietern weiterhelfen kann. Das schließt Abmahnungen (auch wenn diese unberechtigt sind) und Kontakte zu den Adressdatenbank-Firmen selbst nicht aus.

Um es kurz zu machen: ich habe weder Lust noch Zeit mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen. Deswegen habe ich alle Beiträge und Kommentare entfernt, in der Hoffnung dadurch etwas Ruhe zu bekommen.

Wenn jemand Probleme mit einem dieser Anbieter hat, so möge er sich bitte an diese selbst wenden, auch wenn teilweise sehr schwierig sein kann. Google ist hier jedem Betroffenen sicher eine große Hilfe, denn es gibt zahlreiche Foren, in denen sich Ratschläge und Tipps finden.

Popometer im Bürostuhl

22. Juli 2008

In meinem Bürostuhl muss irgendwas eingebaut sein das Anrufe auslösen kann. Nicht immer, aber sehr oft und zunehmend öfters und wenn, dann immer etwa eine Minute nachdem ich aufgestanden bin und mich entweder auf dem Stillen Örtchen befinde oder gerade dabei bin einen meiner ruhmreichen Siege einzufahren, kann ich davon ausgehen, dass das Telefon klingelt. Wo kann ich das ausbauen?

Die mysteriöse Reparatur einer Notebook-Tastatur

11. Juli 2008

Notebook-TastaturWie bringt man eigentlich eine defekte Notebook-Tastatur wieder zum Laufen? Man probiert viel herum, ändert Einstellungen, sucht nach Fehlern oder versucht es mal mit einem BIOS-Update. Zumindest war das die Vorgehensweise des MGD mit Hilfe einer extern angeschlossenen Tastatur, die er praktischerweise direkt vor dem Notebook platzierte.

Doch irgendwann und ganz plötzlich traf es ihn wie ein Blitz als ihm bewusst wurde, dass er nicht mehr auf der externen, sondern auf der Tastatur des Notebooks herum tippte. Wie lange er das schon tat und welcher Lösungsansatz nun der letztendlich erfolgreiche war, ist und bleibt leider unklar.

Was bleibt, ist ein wieder voll funktionsfähiges Notebook und ein verdutzter aber frohgemutiger MGD.

10:5 für Deutschland – am Kickertisch

28. Juni 2008

Kickertisch-TrikotsUnsere tapferen, sich um 360° drehbaren Kickertisch-Männchen, haben seit kurzem eigene Trikots bekommen. Im ständigen Spiel Deutschland gegen die Schweiz, konnte sich Deutschland gestern in einem überragenden, triumphreichen Sieg mit einem klaren, und für die Schweizer niederschmetternden, 10:5 durchsetzen.

Schon das frühe 2:0 deutete einen Durchlauf ins Finale an. Selbst die bemühte, aber wenig erfolgsversprechende Aufholjagd der Schweizer zum 3:3, konnte die spielerisch glänzende Leistung der Deutschen nicht mehr beeinflussen. Vielmehr zogen sie nun unaufhaltsam davon. Die Schweiz fand fortan nur noch in der Abwehr statt.

Doch spätestens nachdem ein Schweizer Mittelfeldspieler aus voller Drehung ein Eigentor verursachte und wenig später die grobe Nachlässigkeit des Torwarts die deutschen Fans belustigte, war die Moral der Schweizer Mannschaft endgültig gebrochen.

Deutschland 10, Schweiz 5. Ein Spiel, über das man noch nach Jahren sprechen wird.

Die zunehmenden Unverschämtheiten eines Vermieters

16. Juni 2008

EislöffelDie Überschrift lautet ganz bewusst »eines« Vermieters. Was man sich hier tagtäglich bieten lassen muss, grenzt langsam aber sicher an psychische Vergewaltigung. Erst wirft man mir unaufgefordert viel zu kleine Löffel in mein zugegeben etwas übergroßen Eistee-Trinkglas und heute finde ich das hier im Gefrierfach. Ein vereister Löffel. Muss man das noch weiter kommentieren? Die nächste Mietminderung ist so nahe wie das 1:1 der Österreicher beim heutigen Spiel gegen Deutschland.

Kaffeemaschinen-Invasion unblutig beendet

10. Juni 2008

Erika, die einsame KaffeemaschineElektronische Post vom Vermieter bezüglich dieser Angelegenheit:

»Hier die aktuelle Ansicht der Küche. Sämtliche Heißgetränkezubereitungsgeräte [sic] die nicht benötigt werden sind entfallen.«

Das wurde aber auch Zeit. Endlich habe ich angemessen Platz um meine Eistee-Krümel weitläufig zu verteilen.

Kicker-Tisch

2. Juni 2008

Kicker-TischPünktlich zur EM haben wir heute einen Kicker-Tisch gekauft, aufgebaut und direkt in Betrieb genommen. Damit ging für mich ein kleiner Traum in Erfüllung. Insgeheim wollte ich schon immer so ein Teil im Büro stehen haben. Leider wollte aber der MGD weder einen haben, noch damit spielen. Jetzt steht das gute Teil (mit sehr hässlichen Kickern) in der gemeinschaftlich genutzten Küche an sehr prominenter Stelle und wird zukünftig hoffentlich häufig genutzt.

Vorteil: Nachdem wir das Gerät eine gute halbe Stunde ausgiebig eingespielt haben, saß ich anschließend wieder am PC und hatte ein Problem, mit dem ich mich zuvor schon längere Zeit beschäftigt habe, sofort gelöst. Wirklich.

Nachteil: Hitze, Anstrengung, Schweiß. Und dann auch noch verloren.

Und dabei sieht das alles doch so einfach aus.

Anti-Werbung

12. Mai 2008

Ich halte gerade einen Brief in der Hand. Werbung. Was mir sofort auffällt, ist die schlechte Druckqualität. Alles verwaschen und verschwommen. Ich vermute einen Tintendrucker, der seine beste Zeit schon hinter sich hat. Mein zweiter Blick fällt auf den Inhalt. Der Absender wirbt mit:

[...] haben Sie einen Drucker?

Sind Ihre Patronenpreise zu hoch oder die Qualität
eines Zweiproduktes nicht gut genug und ohne Garantie?

Dann finden Sie heraus wo unsere Stärken sind!
Sie werden überrascht sein. [...]

Stimmt, das war ich auch. Also, lieber Absender eines hier in Pforzheim und Karlsruhe ansässigen Druckzubehör-Handels. Mit jedem dieser Schreiben schießt ihr euch ein ganz dickes Eigentor.

Rechnungen auf Thermopapier, ohne qualifizierte elektronische Signatur

6. Mai 2008

Die Firma Xerox hat ein Papier enwickelt, das sich nach 24 Stunden selbst löscht und wieder verwendet werden kann. Ich frage mich nur, was daran so besonders sein soll. Viele Tankstellen drucken ihre Belege schon seit circa drei Jahren auf solchem Papier.

Ach, was könnte ich mich jedes Mal darüber aufregen wenn ich mal wieder einen Tankbeleg durch den Kopierer jagen muss, bevor er durch die Buchhaltung geht. Auf der einen Seite wird jedes kleinste Detail vorgeschrieben, das auf einer Rechnung stehen muss, damit sie als solche auch akzeptiert werden kann, und auf der anderen Seite ist es legitim, Rechnungen auf Papier zu drucken, das nach vier Monaten kein Mensch mehr lesen kann.

Nächstes Beispiel: O2 bietet uns schon seit geraumer Zeit an, auf eine Online-Rechnung umzustellen. Prima Idee, würden wir auch gerne tun. Leider erhalten wir dazu keine qualifizierte elektronische Signatur und sind deshalb offiziell nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Geht also nicht. Erst gestern mussten wir deshalb der Online-Rechnung aktiv widersprechen.

Zwei unglaublich nervige Probleme, die so nun schon seit gut mehreren Jahren bestehen, die der Gesetzgeber relativ einfach beheben könnte, es aber schlichtweg nicht für nötig hält. Und ich bin fast sicher, dass sich daran in naher Zukunft auch nichts ändern wird.

Operation Taubenabwehr

1. Mai 2008

TaubenschreckUnser kleines Taubenproblem wurde nun vollkommen unblutig und gewaltfrei gelöst. Ein paar an den richtigen Stellen platzierte Taubenabwehr-Schienen wirken Wunder.

Zwar gibt es immer noch zwei besonders hartnäckige hirnverbrannte Exemplare, die trotzdem noch versuchen irgendwie ein Plätzchen unterm Dach zu ergattern, aber auch deren klägliche Anflugversuche nehmen stündlich ab.

Die beiden sitzen jetzt noch ab und zu im Baum und trauern ihrer verlorenen Liebeshöhle nach. Kscht!