Archiv der Kategorie „Ärgerliches“

Spirituelles Erwachen und Freundschaft für die Leidenden

17. März 2009

Wenn ich hier mal SPON zitieren darf:

Auf dem Weg nach Afrika hat sich Papst Benedikt XVI. erstmals direkt zum Thema Kondome geäußert – und erklärt, ihre Verwendung verschlimmere das HIV-Problem, statt es zu lösen. Helfen können aus Sicht des Kirchenoberhauptes dagegen ein »spirituelles Erwachen« und »Freundschaft für die Leidenden«.

Quelle: Spiegel.de

Wir schreiben das Jahr 2009. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie kann ein Mensch, der für viele Menschen weltweit offenbar eine große Rolle spielt, solche Äußerungen von sich geben?

Adressdatenbank-Artikel gelöscht

23. Februar 2009

Mittlerweile bekomme ich wöchentlich mehrere E-Mails und Anrufe ob ich dem einen oder anderen nicht in der Angelegenheit mit Adressdatenbank-Anbietern weiterhelfen kann. Das schließt Abmahnungen (auch wenn diese unberechtigt sind) und Kontakte zu den Adressdatenbank-Firmen selbst nicht aus.

Um es kurz zu machen: ich habe weder Lust noch Zeit mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen. Deswegen habe ich alle Beiträge und Kommentare entfernt, in der Hoffnung dadurch etwas Ruhe zu bekommen.

Wenn jemand Probleme mit einem dieser Anbieter hat, so möge er sich bitte an diese selbst wenden, auch wenn teilweise sehr schwierig sein kann. Google ist hier jedem Betroffenen sicher eine große Hilfe, denn es gibt zahlreiche Foren, in denen sich Ratschläge und Tipps finden.

Warum sind eigentlich alle Telkos unfähig?

26. September 2008

Ich kann in Worten nicht ausdrücken wie sehr ich Telekommunikationsunternehmen hasse. Ich verabscheue sie. Sie sind grottenschlecht organisiert, nie zu erreichen (Ironie!) und eigentlich geht fast immer alles schief, was auch nur irgendwie schief gehen kann. Das ist aber noch nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass man dummerweise auf mindestens ein Unternehmen angewiesen ist, wenn man telefonieren oder einfach nur online sein möchte.

Seit vier Tagen habe ich zu Hause kein Internet, weil ein offenbar unfähiger Mitarbeiter das Blaue vom Himmel versprochen, es aber dann nicht gehalten hat: »Die Umstellung ist kein Problem, das machen wir dann so, dass es nahtlos übergeht.« – Bis dato wurden mir noch nicht mal die neuen Zugangsdaten mitgeteilt. Die Rede ist hier übrigens von dem Unternehmen mit den unübersichtlichsten Rechnungen, die nicht mal deren Hotline-Mitarbeiter verstehen, geschweige denn erklären können.

Diverse andere Unternehmen bringen es sogar fertig einen Vertrag zu bestätigen, diesen dann selbst nach vier Monaten Wartezeit nicht auszuführen, für diese »Leistung« eine Rechnung stellen, die nach zweieinhalb Jahren erneut angemahnt wird. Das selbe Unternehmen ruft dann aber alle zwei Monate an und will einem die neuesten Angebote andrehen. Versteckte Kamera?

Und das alles bleibt ja nicht ohne Folgen. Immer wenn jemand die Namen dieser Unternehmen in meiner Gegenwart erwähnt, bekomme ich plötzlich ganz schlecht Luft, mein Puls steigt und ich bekomme spontane Schweißausbrüche.

Kleiner Tipp am Rande:
Bei Briefwechseln mit Telkos immer in großen Buchstaben »ESKALATION« auf Umschlag und Dokument schreiben. Angeblich soll das bei manchen Telkos helfen gewisse Vorgänge zu beschleunigen.

Update am 08.10.2008:
Gerade erhielt ich einen Anruf, dass es jetzt nur noch [sic] 6-10 Tage dauern wird, bis ich meine neuen Zugangsdaten erhalte. Bitte, nur nichts überstürzen liebe Telekom.

Update am 25.10.2008:
Es grenzt beinahe an ein Wunder, aber nach unzähligen weiteren Telefonaten und Beschwerden, hat sich heute an einem Samstag ein Techniker erbarmt und den Port neu geschaltet. Ich überlege noch ob ich diese Odysee als Roman in Buchform veröffentlichen soll.

Lautloses Schreien

12. September 2008

Shouting VaseMorgens um 6:30 Uhr mal wieder in einer 30er-Zone aus einem stehenden Fahrzeug heraus belichtet worden? Da ist man auf einen Schlag schneller wach als einem lieb ist. Aber kein Problem, die Schrei-Vase schafft Abhilfe – zumindest was die Lautstärke des nachfolgenden Wutausbruches betrifft.

Können die nicht einfach nur Spätaufsteher blitzen? Gna!

Rechnungen auf Thermopapier, ohne qualifizierte elektronische Signatur

6. Mai 2008

Die Firma Xerox hat ein Papier enwickelt, das sich nach 24 Stunden selbst löscht und wieder verwendet werden kann. Ich frage mich nur, was daran so besonders sein soll. Viele Tankstellen drucken ihre Belege schon seit circa drei Jahren auf solchem Papier.

Ach, was könnte ich mich jedes Mal darüber aufregen wenn ich mal wieder einen Tankbeleg durch den Kopierer jagen muss, bevor er durch die Buchhaltung geht. Auf der einen Seite wird jedes kleinste Detail vorgeschrieben, das auf einer Rechnung stehen muss, damit sie als solche auch akzeptiert werden kann, und auf der anderen Seite ist es legitim, Rechnungen auf Papier zu drucken, das nach vier Monaten kein Mensch mehr lesen kann.

Nächstes Beispiel: O2 bietet uns schon seit geraumer Zeit an, auf eine Online-Rechnung umzustellen. Prima Idee, würden wir auch gerne tun. Leider erhalten wir dazu keine qualifizierte elektronische Signatur und sind deshalb offiziell nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Geht also nicht. Erst gestern mussten wir deshalb der Online-Rechnung aktiv widersprechen.

Zwei unglaublich nervige Probleme, die so nun schon seit gut mehreren Jahren bestehen, die der Gesetzgeber relativ einfach beheben könnte, es aber schlichtweg nicht für nötig hält. Und ich bin fast sicher, dass sich daran in naher Zukunft auch nichts ändern wird.

Telemarketing und wann ich spätestens auflege

15. April 2008

Da ist wieder so einer. Ein Anruf ohne übermittelte Rufnummer. Und ich ahne schon was als nächstes kommt: Telemarketing!

Auch wenn ich es als unhöflich empfinde einfach aufzulegen, ist meine Hemmschwelle dies zu tun in letzter Zeit deutlich gesunken. Schließlich ist es auch nicht besonders nett mich bei der Arbeit zu stören um mir Dinge andrehen zu wollen, die ich weder brauch noch möchte.

Ich lege zukünftig sofort auf, wenn …

  • ich ganz speziell »ausgewählt« wurde
  • man mich »als Referenz« haben will
  • in mich »investiert« werden soll
  • jemand ständig »Okai« sagt
  • im Hintergrund auch nur eine Stimme das gleiche erzählt wie der, mit dem ich gerade telefoniere

Ich frage mich immer wie verzweifelt man eigentlich sein muss, bevor man damit beginnt als Telemarketer in einem Call-Center zu arbeiten.

Wir haben ein Taubenproblem

8. April 2008

Die Taube, der FeindGurruuuu, guruuuu, guruuuuuuuuuh, guruu, guruuuuhuu. Direkt über meinem Fenster im Büro. Sie sind zu zweit. Und dumm. Selbst wenn ich sie alle zwei Minuten verscheuche und sie in näherer Umgebung ganz bestimmt ein ähnlich kuscheliges Plätzchen finden würden an dem sie niemanden auf den Wecker gehen, so kommen sie doch immer wieder hierher.

Solange der Vermieter nichts dagegen unternimmt (versteckter Wink mit dem Gartenzaun!) beginnen nun folgende Gegenmaßnahmen:

Sollte auch danach keine Besserung eintreten, werden sämtliche Phasen erneut durchlaufen. Nur dieses Mal auf den Vermieter angewendet. Har!

Die Packstation der Post

3. Januar 2008

Kurz nachdem ich diesen Eintrag geschrieben hatte, habe ich mich online für das Versenden an einer Packstation registriert. Damit wollte ich vermeiden in naher Zukunft nochmal in einer dieser Filialen gehen zu müssen. Gestern kam dann per persönlichem Einschreiben irgendein Wisch, den ich unterschreiben muss um zu bestätigen, dass ich ich bin. Dummerweise war ich im Büro als das Einschreiben zu Hause ankam, wo auch sonst an einem Mittwochmorgen. Und wo muss ich jetzt hin? Zur Post, olé.

Kopf -› Tisch (viel Schwung)

Killerspiele immer noch nicht verboten

30. November 2007

pppppfffffrtJa haben sie denn diese Killerspiele von denen in den Medien immer die Rede ist, die spontane Amokläufe verursachen und dazu beitragen, dass kleine Kätzchen gefressen werden, etwa immer noch nicht verboten?

Dann wird es jetzt aber dringend Zeit. Die öffentlich-rechtlichen sehen das schließlich genau so – und die müssen es ja wissen.

(via Spreeblick.com)

Kopieren unter Windows Vista

26. November 2007

Was mich bei Windows Vista am meisten Nerven kostet? Das hier:

Kopieren unter Windows Vista

Der gleiche Vorgang dauert unter Windows XP heldenhafte 60 Sekunden.