Jede Woche ein Buch
Der Plan
Ich möchte mehr lesen. Pro Woche ein Buch. In der Hand. Nicht am Bildschirm.
Warum?
Weil ich es kann, damit ich mir noch klüger [sic] vorkomme und um sagen zu können: »Ich lese jede Woche ein Buch«, ohne dabei zu schwindeln.
Für wie lange?
Drei Monate, 13 Bücher. Im Schnitt sollte ein Buch pro Woche gut machbar sein. Nach den ersten drei Monaten ziehe ich für mich ein Fazit und entscheide ob ich damit weiter machen werde.
Was erwarte ich davon?
Allgemeinbildung, Fachwissen, Spaß, Spannung, Entspannung, Wortschatzerweiterung, Erkenntnisse, Ideen, Disziplin – je nach Genre.
Wozu dieser Eintrag?
Damit es möglichst viele lesen und ich mich dadurch nicht so leicht rausreden kann, sollte mein momentaner Tatendrang zu stark nachlassen.
Sonst noch was?
Ja! Ich versuche die gelesenen Bücher hier kurz vorzustellen. So wie man das früher in der Grundschule mit seinen Lieblingsspielsachen machen musste (»Das hier ist mein Spuckrohr, damit kann man …«).
Und wenn mir jetzt noch jemand ein paar gute Bücher empfehlen würde, wäre ich sehr dankbar. :)
3. August 2006 um 01:21 Uhr
Hi,
ich kann dir die Standardwerke »1984« oder »Per Anhalter durch die Galaxis« empfehlen. Oder wenns leichte Kost sein soll, halt die Bücher von Dan Brown ;-)
3. August 2006 um 08:25 Uhr
Das klingt aber anstrengend! Ich hab auch noch viele ungelesene Bücher (so richtige Hardware) im Regal stehen…
Welche Genre wird (soll) es überwiegend werden?
3. August 2006 um 08:27 Uhr
Jede Woche ein Buch? Da musst aber viel Zeit haben oder schnell lesen. ;) Ich lese jeden Tag ca. 2-3 Stunden, aber brauche meist ein paar Wochen für ein Buch.
Empfehlen kann ich spontan die komplette Krimi-Reihe des Stern:
http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/549443.html?s=0
Klassiker für wenig Geld im Hardcover :)
3. August 2006 um 08:55 Uhr
Vielen Dank für eure Empfehlungen. Immer her damit. :)
@Wulf: »Dan Brown« bezeichnest du als leichte Kost? Ironisch? :)
@Ronnie: Antrengend wird es nur wenn ich keine Lust habe. Ich möchte das Genre (noch) nicht festlegen. Bis dahin: Querbeet.
@SODL: Die Reihe sieht interessant aus. Kannst du einen Krimi davon besonders empfehlen?
3. August 2006 um 09:58 Uhr
Sehr löblich. Du solltest nicht so streng mit dir sein, eine Woche ist wirklich nicht viel…also ich brauch immer sehr lange, um mich in ein Buch einzulesen. Wenn mich die Story dann packt, leg ichs nicht mehr aus der Hand. Kann »Jesus von Texas« sehr empfehlen. Dan Brown eignet sich übrigens super zum Englisch lesen, ist nicht so anspruchsvoll. Unbedingt vor Kinostart lesen: Das Parfum. Mehr fällt mir gerade nicht ein. Viel Spaß jedenfalls.
3. August 2006 um 10:27 Uhr
Ich schliesse mich den anderen an und sage… In einer Woche schaffst du ein »Lustiges Taschenbuch«, aber nichts anständiges :P
Was klassische Literatur angeht ist Parfum von Patrick Süskind wirklich herrlich zu lesen. Sonst mag ich Herrmann Hesse (Demian, Siddhartha). Gezwungen wurde ich zu Heinrich von Kleist (Die Marquise von O’) und Henrik Ibsen (Die Wildente).
In letzter Zeit lese ich zwar nicht viel, dafür aber mehrheitlich englischsprachige Bücher.
3. August 2006 um 13:17 Uhr
· Mark T. Sullivan – schreibt »old fashioned thrillers«. Ich habe Toxic gelesen, ganz amüsant, allerdings recht vorhersehbar. Trotzdem meine Empfehlung.
· J.R.R. Tolkien.
· Dan Brown.
Generell empfehle ich mit Nachdruck, bei englischsprachigen Werken keine Übersetzungen zu lesen, sondern direkt die Originale… Es ist wie bei den Filmen: bei der Übersetzung ins Deutsche geht einfach zu viel Originalität verloren!
3. August 2006 um 13:24 Uhr
Ja schoni, deswegen bevorzuge ich eigentlich auch meist deutsche Bücher. Allein wegen dem Wortwitz, der bei Übersetzungen oft verloren geht.
3. August 2006 um 16:49 Uhr
Empfehlen kann ich:
Robert Harris: Vaterland
Robert Crais: Hostage – Entführt
John Sandford: Die Schule des Todes
3. August 2006 um 19:41 Uhr
so nen Schmarrn kann sich nur einer vornehmen, der zuviel Zeit hat ;)
Kann dir die lustigen Taschenbücher empfehlen, da ist auch »Buch« drinne …
Aber wahrscheinlich hast du Recht, lesen soll ja bilden. Hab ich kürzlich wieder in nem Artikel im Spiegel gelesen. Kommt allerdings drauf an, was man sich zu Gemühte führt :)
4. August 2006 um 08:25 Uhr
»Der reichste Mann von Babylon« von George Samuel Clason.
Muß man gelesen haben!
4. August 2006 um 09:20 Uhr
@wingnut: Wenn ich morgens nur eine halbe Stunde früher aufstehe und abends den Computer nur eine halbe Stunde früher herunterfahre, habe ich genau die Zeit, die ich benötige.
Danke für eure Empfehlungen! Ein paar davon werde ich sicher nachgehen. :)
8. August 2006 um 11:27 Uhr
Wenn du deinen Wortschatz erweitern bzw. verbessern willst, dann helfen viele Sachen leider nicht weiter, insbesondere nicht schlechte Übersetzungen von »1984« oder »per Anhalter durch die galaxis«. Für den »Horizontwerweiterungs«-Teil würde ich eher sowas wie Reich-Ranickis Literaturkanon vorschlagen, durchaus lesenswert einige Sachen…
21. August 2006 um 11:18 Uhr
[...] Ein Buch pro Woche zu lesen soll viel sein? Für Menschen, die »Speed-Reading« beherrschen ist es wohl eher ein schlechter Scherz. Ein Buch pro Stunde würde es in deren Fall schon eher treffen. [...]