Operation Katzenbelehrung

Wenn ich abends nach Hause komme, parke ich mein Auto nahe der Haustür unserer Nachbarn. So nahe, dass deren Katze schon seit längerem die noch warme Motorhaube zu ihrem Lieblings-Schlummerplatz deklariert hat. Ich hätte da im Prinzip auch nichts dagegen, solange das kleine Tierchen sich a) die Pfoten vorher säubert und b) seine Krallen dabei eingezogen lässt.

In der Regel gilt also:
Süßes kleines Kätzchen: ja.
Kratzer und Spuren: nein.

Da diese einfache Regel aber leider auch nach intensiven Gesprächen nicht von der Katze eingehalten wird, sehe ich mich dazu gezwungen weitergehende Maßnahmen zu ergreifen. Ich werde heute Abend nach dem Parken noch ein wenig länger im Auto sitzen bleiben und warten bis sich das unbelehrbare Objekt auf besagter Motorhaube niedergelassen hat. Danach warte ich nochmals einen Moment, bis das Objekt kurz davor ist einzuschlafen.

UND DANN STARTE ICH DEN MOTOR, TRETE DAS GASPEDAL VOLL DURCH UND BETäTIGE HUPE, FERNLICHT, SCHEIBENWISCHER UND DIE SPRITZWASSERANLAGE … HAHAHA HAHAAAA!

Ich bin etwas außer mir. Aber sie wird hoffentlich verstehen.


3 Kommentare

  1. Dirk (der andere)

    … ein »Motorhauben-Extrem-Schnell-Aufspring-Mechanismus« (aus dem gut sortiertem KFZ-Zubehör Deines vertrauens) vollbringt hier wahre Wunder. Ich hörte ausgediehnte Achsfedern bringen hier teuflisches Vergnügen – nur die Haube sollte gut befestigt sein.

    ;-)
    Mit diabolischem Gruße
    Dirk (der andere)

  2. Funbug Funbug

    Zu Vorschlag 1: Halte ich für kritisch. Die Katze könnte auf die Frontscheibe rutschen und die Scheibenwischer beschädigen.

    Zu Vorschlag 2: Ebenfalls kritisch. Defekte Achsfedern beeinträchtigen die Bodenhaftung erheblich.

    Ich bin mir auch nicht sicher was gestern Abend lauter war. Meine Hupe oder das verdutzte Miauen der Katze. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie gestern etwas gelernt hat ,)

  3. Funbug › Was für ein Jammer

    [...] Für regelmäßige Leser dieses Blogs (und ich weiß inzwischen aus mehreren Quellen, dass es sie tatsächlich gibt): ja, eine der Katzen ist früher schon negativ aufgefallen. [...]

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